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MIT SCHNEESCHUHEN DURCH DEN WINTERWALD

GEFÜHRTE SCHNEESCHUHTOUR IM NATIONALPARK KALKALPEN


Wir begleiten einen Nationalpark Ranger auf einer Schneeschuhtour durch den tief verschneiten Winterwald und auf stille Almen. Auch wenn die Natur jetzt inne hält, sind Fährten und andere Spuren von Tieren im Schnee zu entdecken und wir erfahren, wie Wildtiere und Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen.



Der Winter ist die stillste Zeit im Nationalpark Kalkalpen. Almwiesen und Wälder liegen eingehüllt unter einer dicken Schneedecke, Eiskristalle glitzern im Sonnenlicht und blitzblauer Himmel setzt den farbigen Kontrast zur weißen Landschaft.

Auch wenn die Natur Winterschlaf zu halten scheint, gibt es im Nationalpark Kalkalpen vieles zu entdecken.
Warm eingepackt und mit Schneeschuhen ausgerüstet, wird für uns Menschen ein Wintermärchen wahr: Der Schnee knirscht unter den Füßen, die klare Winterluft lässt uns tief ein- und ausatmen. Auf unseren Streifzügen durch die Natur wird der Zauber des Winterwaldes erlebbar und wir fühlen, wie gut uns die Entschleunigung und Bewegung in der Natur tut.

Für die Tiere des Waldes bedeutet der Winter oft eine entbehrungsreiche Zeit. Sie haben verschiedenste Strategien entwickelt, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen. Zahlreiche Tiere halten den Winterschlaf oder eine Winterruhe, um ihren Energieverbrauch zu minimieren. So lassen sich etwa Siebenschläfer oder Fledermäuse monatelang nicht blicken. Einige Wildtiere sind aber sogar die gesamten Wintermonate aktiv und auf Nahrungssuche unterwegs. Sie verraten ihre Anwesenheit durch Fährten oder Spuren, die wir im Schnee entdecken.

Bis zu einem halben Meter Pulverschnee kann man mit Schneeschuhen noch leicht überwinden, ein bisschen Kondition vorausgesetzt. Für das Schneeschuhwandern sind keine Vorkenntnisse erforderlich - wer gehen kann, kann auch Schneeschuhwandern.

Die Schneeschuh Touren sind auch als Wochenend-Package in der Villa Sonnwend buchbar: www.villa-sonnwend.at


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Erwachsene
Kinder (bis 14 Jahre)
24.00 Euro (p.P.)
15.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
Auf Anfrage
Preis Zusatzinformationen

Preise inkl. Schneeschuhe und Stöcke.
Mindestalter Kinder/Schüler: 12 Jahre.
Individuelle Gruppe: Mindestpauschale halbtags EUR 210 - gilt nicht für Fixtermine.
Die Schneeschuhtouren sind auch als Wochenend-Package (Fr-So) in der Villa Sonnwend National Park Lodge buchbar.

mind. / max. Teilnehmer
9 / 30
Treffpunkt(e)
4575 Roßleithen, Mayrwinkl 80 (Villa Sonnwend)
Ausrüstung

Bergschuhe oder feste Winterstiefel, Gamaschen, warme Winterbekleidung, Proviant, (warmes) Getränk, Skistöcke falls vorhanden. Reine Gehzeit ca. 2-3 Stunden.

Allgemeine Tipps
Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel
Web: www.kalkalpen.at/de/Besuchen_Erleben/Besucherzentren/Panoramaturm_Wurbauerkogel

Zwischen Himmel und Erde - Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8000er
Einkehrtipps
Villa Sonnwend Nationalpark Lodge (4575 Roßleithen, Mayrwinkl 80)
Web: www.villa-sonnwend.at

Das Rössl (4580 Windischgarsten, Hauptstraße 9)


Web: www.dasroessl.at/

Gasthaus Waldhof (4575 Roßleithen, Pichl 352)
Web: www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at/oesterreich/gastronomie/430000430/gasthof-waldhof.html

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Mit Schneeschuhen durch den Winterwald Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Villa Sonnwend National Park Lodge
Firma/Organisation/
Verein
Nationalpark Oö. Kalkalpen Service GmbH
PLZ
4575
Ort
Roßleithen
Straße
Mayrwinkl 80
Telefon
07562 20592

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Heimo Emmerstorfer

Heimo Emmerstorfer

Vermittler Maria Felbauer

Maria Felbauer

Vermittler Elisabeth Humer

Elisabeth Humer

Vermittler Claus Lackerbauer

Claus Lackerbauer

Vermittler Roman Paumann

Roman Paumann

Vermittler Michael Poltura

Michael Poltura

Vermittler Peter Übleis

Peter Übleis

Vermittler Ulfried Zechner

Ulfried Zechner

 

 

DER SCHAUPLATZ

Nationalpark Kalkalpen

Nationalpark Kalkalpen

Der Nationalpark O.ö. Kalkalpen besteht aus zwei Gebirgseinheiten, dem Reichraminger Hintergebirge und dem Sensengebirge. Er beherbergt eines der letzten, großflächig ohne Siedlungsräume erhaltenen montanen Waldgebiete der Nördlichen Kalkalpen.
Er ist ein großflächiges, montanes Waldgebiet auf unterschiedlichsten Standorten mit unterschiedlichen Waldgesellschaften, insbesondere aber Fichten-Tannen-Buchenwäldern. Daneben gibt es Vorkommen zahlreicher weiterer seltener Lebensräume wie Magerwiesen, Moore und subalpine gehölzfreie Vegetation im Bereich des zentral gelegenen Sengsengebirges. Im Nationalpark brüten alle vier in Oberösterreich vorkommenden Raufußhuhnarten in vitalen Populationen (Auer-, Birk-, Hasel- und Alpenschneehuhn). Auch Steinadler und Weißrückenspecht haben hier bedeutende Populationen.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen 

Aus der Vielzahl der Besonderheiten des Gebiets seien abseits der oben bereits erwähnten nur einige in Stichworten hervorgegriffen: 87 % des Nationlaparks sind mit Wald bedeckt, 65 % der Fläche des Nationalparks ist Wildruhezone. International bedeutendes Feuchtgebiet (Ramsar-Gebiet), weitverzweigtes natürliches Bachsystem (rd. 300 km) und 800 Quellen. Jahrhundertelange Geschichte der Holznutzung, Klausen, Waldbahn. Alpenweit wichtige Position durch Luchsprojekt. Keine Eingriffe seitens des Menschen in der Naturzone, Zulassen von Wildnis, Totholzreichtum. Daher das Credo: Prozessschutz!


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Im Gebiet des Nationalpark Kalkalpen gibt es eine sehr große Anzahl an Schutzgütern, die hier nur angedeutet werden:
Tierarten:
Luchs, Alpenbockkäfer, Schwarzstorch, Weißrücken- und Dreizehenspecht, Zwergschnäpper, Skabiosen-Scheckenfalter, Gelbbauchunke, 80 Brutvogelarten (davon 6 Spechtarten, 7 Greifvogelarten und 4 Raufußhuhnarten), 50 Säugetierarten (davon 17 Fledermausarten), 1560 (!) Schmetterlingsarten;
Pflanzenarten:
über 1000 Blütenpflanzen, Moose und Farne, über 40 Orchideenarten und 30 verschiedene Waldgesellschaften.


Schutzzweck und Entwicklungsmaßnahmen
Schutzzweck als Europaschutzgebiet „Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung“ (§ 1 Abs. 1) ist die Erhaltung (oder gegebenenfalls die Wiederherstellung) eines günstigen Erhaltungszustands der als Schutzgüter ausgewiesenen Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume.


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

sind unter anderem die Borkenkäferbekämpfung in definierten Randzonen und das Schwenden und Beweiden von Almflächen.


Verordnungen

Gesamte Rechtsvorschrift für V Nationalparkerklärung "Oö. Kalkalpen"
Gesamte Rechtsvorschrift für V Europaschutzgebiet und Landschaftspflegeplan Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Nationalpark KalkalpenEuropaschutzgebiet Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung (Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet, AT3111000)
Karte im DORIS anzeigen: Nationalpark Kalkalpen, Europaschutzgebiet Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung (Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet, AT3111000)
Website: Nationalpark Kalkalpen
Website: Wikipedia
Website: Nationalparks Austria
Website: OÖ Tourismus GmbH


Literarturtipps

Hauser, E. (1995), Die Groß-Schmetterlingsfauna des Sengsengebirges mit besonderer Berücksichtigung der nachtaktiven Arten (oberösterreichische Kalkalpen), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 3, Seiten 239-284
Fischer, R. (1997), Bergahornschluchtwälder (Phyllitido-Aceretum und Arunco-Aceretum) in den Nördlichen Kalkalpen Oberösterreichs, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 5, Seiten 309-332
Schlüsslmayr, G. (1999), Die Moose und Moosgesellschaften der Haselschlucht im Reichraminger Hintergebirge (Nationalpark Kalkalpen), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 7, Seiten 1-39
Straka, U. (1999), Beobachtungen von Amphibien und Reptilien im Reichraminger Hintergebirge (Oberösterreich) in den Jahren 1992 bis 1997, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 7, Seiten 245-274
Weißmair, W. (2001), Zur Amphibienfauna des Nationalparkes Oberösterreichische Kalkalpen, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 10, Seiten 553-565
Weigand, E. & J. Wimmer (2002), Bestandserfassung der nach FFH-Richtlinie geschützten Schmetterlingsarten (Lepidoptera) im Gebiet des Nationalpark Kalkalpen (Oberösterreich, Austria), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 11, Seiten 579-597
Straka, U. (2004), Amphibienbesiedlung und natürliche Walddynamik im montanen Hintergebirge (Oberösterreich), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 13, Seiten 51-53
Aumann, C. (1993), Die Flora der Umgebung von Windischgarsten (Oberösterreich), Stapfia, Band 30
Brands, M., et al. (2000), Natura 2000 und Vogelschutzgebiet Nationalpark Kalkalpen, Informativ, Sonder-Nr. S2, Seite 7
Dorfer, E. (1996), Nationalpark: Nur eine geschützte Landschaft?, Informativ, Heft 04, Seite 4
Limberger , J. (2004), Nationalpark Kalkalpen - Borkenkäferproblematik und Forschung, Informativ, Heft 36, Seiten 4-5
Dirnböck, T. (2007), Auswirkungen des Luftschafstoffs Stickstoff auf die biologische Vielfalt, Informativ, Heft 45, Seiten 14-15
Weigand, E. (2010), Erfassung der Fledermäuse im Nationalpark Kalkalpen, Informativ, Heft 60, Seite 14
Scherzinger, J. (1984), "Hinter Berg und tiefem Tal", ÖKO.L, 6/4, Seiten 23-27
Daucher, H. (1987) Reichraminger Hintergebirge - Modell einer "sanften" Tourismus-Erschließung, ÖKO.L, 9/4, Seiten 3-14
Nagler, H. (1990) Das Reichraminger Hintergebirge als Teil des geplanten "Kalkalpen-Nationalparks", ÖKO.L, 12/3, Seiten 3-12
Hamann, H. (1972) Ein Neufund des echten Höhlenkäfers in Oberösterreich, Apollo, Heft 27, Seiten 4-5
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Pils, G. (1985/86), Eine botanische Wanderung auf das Sengsengebirge in Oberösterreich, Naturkundliches Jahrbuch d. Stadt Linz, Band 31/32, Seiten 9-32
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Hochrathner, P. (1997), Qualitative und quantitative Erhebung der Avifauna auf drei ausgewählten Untersuchungsflächen im Sengsengebirge (Transektgebiet) - subalpin bis alpin (Oberösterreich), Vogelkundliche Nachrichten Oö u. Naturschutz aktuell, Band 5, Seiten 9-40
Stadler, I. (1991), Vegetationskartierung im Reichraminger Hintergebirge
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Sokoloff S. (2003), Wandererlebnis oberösterreichische Schutzgebiete
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Sonnberger, A. (2011) Morsches Holz als Arche Noah, Vielfalt Natur - Nationalpark Kalkalpen Spezial, Heft 22, Seiten 4-5
Fuxjäger, Ch. (2011) Luchsin Freia auf Streifzug, Vielfalt Natur - Nationalpark Kalkalpen Spezial, Heft 22, S 12
Dichlberger, G. & C. Gunz, H. Steinwendtner (2011), Hochwasserabflussstudie Nationalpark Kalkalpen, Forstzeitung, Band 122
Kranz, A. (2008), Zum Fischotter im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich
Diewald, W., Schleier, V. & M. Sichler (2008), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung St. Pankraz 2003, Endbericht - Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ
Hochrathner-Stadler, I., P. Hochrathner & E. Stadler (2012), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Klaus an der Pyhrnbahn: KG Klaus 1999, Endbericht -Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ


Aktualisiert im November 2021