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DER SCHATZ IM ALMTAL

WALD, WASSER, WIESE, WILD, WUNDER


Die biologische Vielfalt in den geschützten Naturräumen des Almtals ist ein wertvoller Schatz, den es zu hüten gilt. An insgesamt vier Schauplätzen erhalten wir Einblick in die nachhaltige Nutzung und Bewahrung der Wiesen, Wälder und Seen. Rund um den Almsee, an den Ufern der Ödseen und in den Almauen entdecken wir Naturforscher kostbare Ökosysteme sowie die Geheimnisse des Wassers.



Nach einer herzlichen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde geleitet uns der Förster sowie der Waldpädagoge zu seinen Lieblingsplätzen in den Naturschutzgebieten im Almtal. Und davon gibt es viele, denn er kennt sein Revier wie seine Westentasche und wählt je nach Gruppe und Witterung die passenden Orte aus.

Gerade unterschiedliche Witterungsverhältnisse können ein besonderes Naturerlebnis für die Gruppe bedeuten. Typische Schlechtwettersituationen sorgen zum Beispiel am Almsee für intensive Naturschauspiele (Wetterreize).

Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Landschaft und zur Gründung des Klosters Kremsmünster im Jahre 777 führt uns zum Begriff Nachhaltigkeit.

Je nach Gruppenzusammensetzung und Witterung finden wir mit Elementen der Waldpädagogik einen Zugang zur belebten und unbelebten Natur: Barfuß, mit verbundenen Augen, über Rollenspiele, Lieder oder das Kreieren von Kunstwerken nähern wir uns den Natur-Themen auf sinnliche Art und Weise.

An besonderen Plätzen werden Almtal-Sagen erzählt, die eine außergewöhnliche Naturverbundenheit der Bevölkerung veranschaulichen. Insbesondere die wahre und fast vergessene Geschichte von den Almsee-Fröschen eröffnet neue Einblicke in das Thema Nachhaltigkeit.

Fällt der Termin dieser Veranstaltung auf einen Mittwochabend, können wir bei Schönwetter um 19:30 Uhr das Weisenblasen (Sommerferien) am Almsee in der Gruppe besonders intensiv erleben. Und es bleibt auch Zeit, um dem Förster sowie dem Waldpädagogen kritische Fragen zu Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz in diesem Naherholungsgebiet und riesigen Biotop zu stellen!


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Erwachsene
Kinder (bis 14 Jahre)
7.00 Euro (p.P.)
4.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
NEU: Book a Guide 3-6 Personen
49.00 Euro
(Gruppenpauschale)
Ermäßigung
10% für OÖ Familienkarte, OÖN-Card, 4youCard, ÖAMTC-Clubkarte, STEYR Shopping Card, Donauregion OÖ
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Treffpunkt(e)
4645 Grünau im Almtal, Almsee 6 (Parkplatz vor dem Gasthaus Seehaus (große Linde))
4645 Grünau im Almtal, Hetzautal 508 (Parkplatz beim Almtalerhaus, beim Gasthaus Jagersimmerl links abbiegen ins Hetzautal)
4644 Scharnstein, Fischerbühel 1 (Parkplatz Firma Wolf Systembau an der Almsee Landstraße)
4645 Grünau im Almtal, Fischerau 12 (Parkplatz Cumberland Wildpark )
4643 Steinfelden in Pettenbach, Hinterbergstraße 4 (Grüne Erde-Welt)
Ausrüstung

Festes Schuhwerk.

Besonderer Hinweis

Diese Tour wird in den Schutzgebieten Almsee, an den Ufern der Ödseen, im Tierpark Cumberland und in der Waldschule Almtal angeboten und kann je nach Wunsch an diesen Orten zu individuellen Terminen gebucht werden.

Dauer: 3 bis 4 Stunden.

Weitere Zielgruppen: Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Allgemeine Tipps
Cumberland Wildpark (4645 Grünau im Almtal, Fischerau 12)
Web: www.wildpark.at
Einkehrtipps
Gasthof Seehaus (4645 Grünau im Almtal, Almsee 6)
Web: www.gasthof-seehaus.at

Forellenhof Wieselmühle (4645 Grünau im Almtal, Landstraße 73) Es besteht auch Übernachtungsmöglichkeit und ist der ideale Ausgangspunkt!
Web: www.wieselmuehle.at

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Der Schatz im Almtal Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Fritz Wolf
Firma/Organisation/
Verein
Waldschule Almtal
PLZ
4645
Ort
Grünau im Almtal
Straße
Bauernstraße 42
Telefon
0664 4426 865

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Wolfgang Rab

Wolfgang Rab

Vermittler Christoph Wolf

Christoph Wolf

Vermittler Daniela Wolf

Daniela Wolf

Vermittler Fritz Wolf

Fritz Wolf

 

 

DER SCHAUPLATZ

Almsee und Umgebung

Almsee und Umgebung

Das Naturschutzgebiet liegt im Almtal im Salzkammergut. Der Almsee ist ein nährstoffarmer Alpensee in herrlicher Lage und mit nahezu überall naturnahen Ufern. Inselartige Vermoorungen und ausgedehnte Erlenbruchwälder am Nord- und Südufer prägen außerdem sein Erscheinungsbild.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen   

Die Alm ist der Abfluss des Almsees nördlich des Toten Gebirges, ist 48 km lang und mündet in die Traun (bei Fischlham). Der Almsee steht bereits seit 1965 unter Naturschutz (wahrscheinlich bereits früher, aber die Seen-Naturschutzgebieteverordnung datiert 1965).
Ein schöner Rundwanderweg verläuft um den See (Rückweg Westufer = Straße; insgesamt 6 km, ca. 2 Std. Gehzeit). Im Sommer an manchen Stellen Badegäste.
Segeln, Surfen, Stand-Up-Paddeln und Tauchen ist nicht erlaubt (die maximale Seetiefe von 9 Metern würde auch kaum Taucher anlocken). Dafür gilt der Almsee unter Fliegenfischern als „Eldorado“.


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter) 

Lebensräume:
Erlenbruchwald, Wiesen und eine Verlandungszone am Südufer; unterirdische Quellaustritte, ausgezeichnete Wasserqualität;
Tierarten:
Biber, Ringelnatter, verschiedenste Fischarten; Höhlenbrütende Vogelarten wie Sperlingskauz, Hohltaube, Halsband- und Zwergschnäpper, verschiedenste Entenarten (von Blässhuhn bis Zwergtaucher), Graugänse, Graureiher, …;
Ornithologisch stellt das Almsee-Gebiet eine Besonderheit dar! Auf engstem Raum kommen wassergebundene Vogelarten wie Haubentaucher, Eisvogel und Rohrammer neben Hochgebirgsbewohnern wie Mauerläufer und Steinadler (der See ist Teil seines Reviers/Jagdgebiets) vor.
Pflanzen:
verschiedenste seltene Farne und Gräser, Schlangen-Bärlapp, Steinbeere, Glanz-Skabiose, ... eine feine Pflanzen-Artenliste findet sich auf der Website Land OÖ unter dem Tab „Artenlisten“.


Schutzzweck und Entwicklungsmaßnahmen

Schutzzweck ist die Bewahrung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Sees – natürliche Prozesse sollen langfristig ungestört ablaufen können und störende Einflüsse (auch von außerhalb des Sees), vermieden werden. Dazu zählt die ungestörte Entwicklung einer autochthonen Vegetation und Tierwelt. Auch die Zunahme von Seeeinbauten und Ufergestaltungsmaßnahmen soll vermieden werden. Als landschaftliche Besonderheit im See galt die "Schwimmende Insel“, die inzwischen angelandet und stationär ist. Sie wurde bereits in Schriften des 19. Jahrhunderts erwähnt.


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

sind das Befahren des Sees mit Ruderbooten (Fischer auch mit Motor- oder Elektrobooten im Rahmen der rechtmäßigen Ausübung der Fischerei, aber verboten von 1. Oktober - 15. April); 
Besatzmaßnahmen im Rahmen der Fischerei dürfen ausschließlich mit Seeforelle, Bachforelle, Seesaibling, Bachsaibling (bis maximal 700 kg/Jahr), Äsche, Koppe, Schmerle und Elritze erfolgen;
ansonsten gelten im Wesentlichen die üblichen für NSGs festgesetzten Bestimmungen (s. Kategorien Schutzgebiete: Wegebenutzung, Jagd, vereinbarte forstliche Nutzungen, extensive Bewirtschaftung von Wiesen u. Ä.).
Tauchen, Segeln und Surfen ist verboten.


Verordnungen

Gesamte Rechtsvorschrift für Seen-Naturschutzgebieteverordnung
Verordnung der Oö. Landesregierung, mit der der Almsee und Umgebung in der Gemeinde Grünau im Almtal als Naturschutzgebiet festgestellt wird


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Almsee und Umgebung 
Karte im DORIS anzeigen: Almsee und Umgebung
Region Salzkammergut: Almsee Umgebung
Wikipedia: Almsee


Literaturtipps

Lenzenweger, R. & J. Steinkohl (1994), Closterium subfusiforme MESSIKOMMER-eine bemerkenswerte Alge aus dem Almsee (Oberösterreich) 
Pühringer, N. (1990), Hohltaube, Sperlingskauz, Halsbandschnäpper und Zwergschnäpper - höhlenbrütende Vogelarten der "Roten Liste" im inneren Almtal -ÖKO.L, 12/1
Drack, G. (1992), Die Bedeutung des Almsees als Lebensraum einer Wasservogelgemeinschaft -ÖKO.L, 14/3
Hemetsberger, J. (2000), Singvogel-Monitoring am Almsee, Oberösterreich erste Ergebnisse des Jahres 1999 -Vogelkundliche Nachrichten Oö u. Naturschutz aktuell, Band 8
Krisai, R. & R. Schmidt (1983), Die Moore Oberösterreichs -Natur und Landschaftsschutz in Oberöstereich, Bd.6
Sokoloff S. (2003), Wandererlebnis oberösterreichische Schutzgebiete
Weinmeister, B. (1967), Geschützte und schutzbedürftige Landschaften Oberösterreichsin: Landschaft Oberösterreich
Strohmayer-Dangl, E.& D.Thaller (1993), Strukturkartierung Almsee -Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz, Linz


Aktualisiert im November 2021