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KRÄUTERZAUBER IM JAHRESKREIS

TRADITIONELLES KÖCHELN UND WERKEN IM NATURPARK ATTERSEE-TRAUNSEE


Begleitet von der Kräuterfrau vom Gmundnerberg sammeln wir saisonale Wildkräuter. Das wertvolle Wissen unserer Ahnen zur Verwendung der Pflanzensäfte und -kräfte kommt uns dabei zugute. Wir verarbeiten die gefundenen Kräuterköstlichkeiten im wildromantischen Ruinengarten. Vom frischen Blütensirup und Omas „Kräutl-Schmia“ im Frühjahr über die „Kräuterbuschen zu Johannis“ bis zur individuellen Räuchermischung aus Kräutern, Harz und Zunderschwamm.



Wir treffen uns am Tor zum "Kräuterweg", einer ca. 1,5 Hektar großen Naturhangwiese mit angelegtem Schaugarten, welche von Wald umsäumt ist.

Hier erfahren wir zunächst über die Wichtigkeit der unzähligen Bauern und Landschaftspfleger des Naturparks, die durch ihren Arbeitseinsatz und ihre Nutzung von Wald und Flur die Entstehung dieser Kulturlandschaft möglich gemacht haben.

Wir tauchen ein in die Geschichte. Anhand der Berichte über die Arbeitsweise unserer Vorgänger wird klar, wie mühsam Steilflächen bis Mitte des vorigen Jahrhunderts bewirtschaftet wurden und sich die „Kaltwasserer“ ins Tal begeben mussten, um sich ihr täglich Brot zu verdienen. Eine befahrbare Straße war bis dorthin nicht vorhanden.
Kann man sich das Leben damals heute noch vorstellen?

Schließlich folgt der Übergang in die Welt der Wildkräuter. Wichtige Basics rund um das "Kräutl" machen uns neugierig auf die aktuellen Schätze der Natur.
Wir begeben uns auf die Suche nach den saisonalen, wilden Kräutern des Naturparks.

Gemeinsam bewandern wir den Waldrand sowie das Bachufer des kleinen Kaltwasser-Bächleins. In Begleitung von unzähligen Insekten, welche die Pflanzenvielfalt des Wildkräutergartens lieben, hören wir Geschichten rund um die Gepflogenheiten unserer Vorfahren zum jeweiligen Jahreszeitenthema.

Aus den gesammelten Zutaten stellen wir bei der Kaltwasser-Ruine (wieder aufgemauerter Teil der ursprünglichen Stube des „Kaltwasser“-Anwesens) unsere Naturkreation her. Das zauberhafte Ambiente des Wildkräuter-Ruinengartens lässt eintauchen in die gute alte Zeit.

Gemütliches Zusammensein in unberührter Natur und das gemeinsame Werken steigert das Wohlbefinden.

Als Erinnerung nehmen wir unser selbst erzeugtes Produkt mit nach Hause.


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Erwachsene
Kinder (bis 14 Jahre)
20.00 Euro (p.P.)
15.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
NEU: Book a Guide 3-6 Personen
140.00 Euro
(Gruppenpauschale)
Preis Zusatzinformationen

Für alle Inhaber einer OÖN-Card, Familienkarte, 4youCard, ÖAMTC-Vorteilscard und für Naturpark-Vereinsmitglieder verringert sich der Preis um EUR 2 pro Person.
Gruppenpreis auf Anfrage.

Ermäßigung
10% für OÖ Familienkarte, OÖN-Card, 4youCard, ÖAMTC-Clubkarte, STEYR Shopping Card, Donauregion OÖ
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mind. / max. Teilnehmer
7 / 10
Treffpunkt(e)
4814 Altmünster, Tannachweg 27 (Kaltwasserer-Gut )
Ausrüstung

Wetterfeste Kleidung und Schuhe.

Vermittler/innen
Naturpark Attersee-Traunsee, Elisabeth Strauss
Allgemeine Tipps
Naturerlebnisweg Gmundnerberg
Web: www.naturerlebnisweg-gmundnerberg.at

Seeerlebnis Esplanade Altmünster
Web: www.traunsee.salzkammergut.at/detail/article/seeerlebnis-esplanade.html
Einkehrtipps
Cafe Steiner`s (4812 Pinsdorf, Steinbichlstraße 3)
Web: www.cafe-steiner.at

Berggasthaus URZ`N (4813 Altmünster, Gmundnerberg 91)
Web: www.gasthof-altmuenster.at/de/berggasthof

Gmundnerberghaus (4813 Altmünster, Gmundnerberg 86)
Web: www.gmundnerberghaus.at

Almgasthaus Windlegern
Web: www.windlegern.at

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Kräuterzauber im Jahreskreis Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Elisabeth Strauss
Telefon
0664 8662 861

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Elisabeth Strauss

Elisabeth Strauss

 

 

DER SCHAUPLATZ

Naturpark Attersee-Traunsee

Naturpark Attersee-Traunsee

Der "Naturpark Attersee-Traunsee" umfasst die Höhenrücken zwischen Attersee im Westen, Traunsee im Osten sowie Hongar im Norden und Höllengebirge im Süden. Der Wald ist zentrales Landschaftselement. Streuobst- und Lärchenwiesen sowie Almwiesen und -weiden bilden schützenswerte "Inselflächen" in teilweise enger Verzahnung mit dem Waldgebiet.

Der Naturpark beinhaltet sowohl Wald-, Grünland als auch Siedlungsbereiche, wobei die Waldflächen deutlich dominieren. Das gesamte Schutzgebiet befindet sich innerhalb der naturschutzfachlich definierten Raumeinheit "Traun- und Atterseer Flyschberge", welche sich bezirksübergreifend im Westen des Bezirks Gmunden und im Osten des Bezirks Vöcklabruck erstreckt. Es handelt sich hier um ein Flysch-Bergland aus Sandstein und Mergel. Die Feinsedimente (Mergel) und der Niederschlagsreichtum in dieser Raumeineit bewirken eine hohe Rutschungsanfälligkeit und viele Vernässungen. Die Höhenlagen dieser Kuppenlanschaft bewegen sich zwischen 800 und 1.000 m Seehöhe.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen

Im Jahr 2012 wurde das 77 km² große Landschaftsschutzgebiet zwischen Attersee und Traunsee als Naturpark ausgewiesen, um diese für die montanen Regionen Oberösterreichs so typische Kulturlandschaft zu erhalten und weiter zu entwickeln. Durch verschiedenste Projekte und Aktionen werden die unterschiedlichen Kultur- und Naturschätze des Naturparks vor den Vorhang geholt und deren Bewirtschafter in ihrer Arbeit unterstützt.
Seit April 2021 ist der Naturpark Attersee-Traunsee Österreichs erster zertifizierter „Sternenpark“/ die erste Sternenparkregion, zertifiziert durch die Internationale Dark-Sky Association. Die natürliche Nachtlandschaft ist hier also ein Schutzgut, künstliches Licht bei Nacht wird eingedämmt.


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Lebensräume:
Streuobstwiesen, Almen, Lärchenwiesen, Wald; Unterschiedlichste Biotoptypen kommen vor.
Pflanzen:
Zu den Besonderheiten im Naturpark Attersee-Traunsee gehört eine Reihe von echten Pflaumenarten, die halbwild und ohne echte Pflege im Umkreis von menschlichen Ansiedelungen wachsen. Der bekannteste Vertreter ist wohl die Hauszwetschke, die in den vergangenen 50 Jahren einen starken Rückgang der Population hinnehmen musste. Viele andere Pflaumenarten, z.B. Krieche, Punze oder Biedling, sind in der Region mittlerweile vom Aussterben bedroht.
Tierarten:
Die Schlehe, als Mutter aller Pflaumenarten, ist für den Neuntöter von großem Interesse. Der spatzengroße Singvogel mit bedrohlichem Namen spießt seine Beute, wie etwa Insekten oder Mäuse, auf den Dornen der Schlehe auf. Die Dornen nutzt er als Vorratskammer für kalte Tage, wenn keine Insekten zu finden sind.


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

Es gelten im Wesentlichen die üblichen für Naturparke festgesetzten Bestimmungen (s. Kategorien Schutzgebiete), darüber hinaus ist die Bewilligungspflicht für bestimmte Anlagen (wie Windkrafträder, Hochspannungsleitungen u. Ä.) in der Verordnung angeführt.


Verordnung

Verordnung der Oö. Landesregierung, mit der Teilbereiche der Gemeinden Altmünster, Aurach am Hongar, Schörfling am Attersee, Steinbach am Attersee und Weyregg am Attersee als "Naturpark Attersee-Traunsee" festgestellt werden.
Aktualisierung der Verordnung Oktober 2020: Unter dem Tabreiter „Urkunden“ auf der Website Land OÖ (siehe unter „Websites“).


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Naturpark Attersee-Traunsee
Karte im DORIS anzeigen: Naturpark Attersee-Traunsee

Website: Naturpark Attersee-Traunsee
Website: Sternenpark Attersee-Traunsee
Website: Österreichische Naturparke
Website: Tourismusverband Attersee-Attergau
Website: OÖ Tourismus GmbH


Literaturtipps

Brands, M. (2012), Naturpark Nr. 3, Informativ, Heft 67, Seiten 14-15
Holzinger, E., Huspeka, J., Ott C., Pfeiler, J., Schmitzberger, I., & B. Thurner (2012), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Aurach am Hongar 2005, Endbericht - Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ
Hacker, W., Holzinger, E. & P. Bischof (2013), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Schörfling am Attersee 2005, Endbericht - Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ


Aktualisiert im November 2021