Der „Zöbelboden“ im Reichraminger Hintergebirge ist ein Herzstück der ökologischen Langzeitforschung in Europa. Gerade der Lebensraum Bergwald auf Karbonatgestein reagiert besonders empfindlich auf Klimaveränderungen und Luftbelastungen. Viele Schadstoffe werden weiträumig verfrachtet, die Belastungen sind teilweise aber auch „hausgemacht“. Seit 1992 geht das Umweltbundesamt am Zöbelboden dem Einfluss von Schadstoffeinträgen in Wäldern auf den Grund. Die Ergebnisse aus den Messungen zeigen die Luftgüte im Nationalpark Kalkalpen, die Wirksamkeit von internationalen Luftreinhalteabkommen und die Effekte von Klimawandel auf Bergwälder.
Der Attersee sowie seine anliegenden Wiesen- und Waldflächen im Hinterland des Naturpark Attersee-Traunsee bieten attraktive Lebensräume für Vögel. Sie dienen einer Vielzahl an Vogelarten sowohl als Überwinterungsgebiet als auch Rastplatz, Jagd- oder Brutgebiet. Bei dieser ornithologischen Exkursion begeben wir uns auf die Suche nach spannenden Wasser-, Wiesen- und Waldvögeln am Ostufer des Attersees. Mit etwas Glück bekommen wir einige Besonderheiten wie Ohrentaucher, Prachttaucher, Grauspecht oder Neuntöter zu sehen oder zu hören.
Ein Natur- und Wandererlebnis mit Lamas am Rande des Nationalpark Kalkalpen. Wir treffen unsere wolligen, sanftmütigen Begleiter in der Breitenau bei Molln und führen sie an Halfter und Leine durch die vielseitige Naturwelt am Rande des Nationalpark Kalkalpen. Wir wandern dabei – je nach Tourenvariante - über artenreiche Wiesen, durch Buchen- und Nadelwälder und auf Forststraßen, Güter- und Wanderwegen. Dabei erkunden wir mit den vierbeinigen Kräuterexperten saisonale Wald- und Wiesenkräuter.
Auf jeder Feder ein Auge, so gut sieht er, sagt man dem scheuen Birkhahn nach. Faszinierend sind auch seine kullernden und zischenden Balzlaute. Sie sind weithin hörbar, wenn die Hähne im Frühling die Weibchen umwerben. Noch vor dem Morgengrauen steigen wir hinauf bis zur Waldgrenze und lauschen dem Balzgeschehen. Um diese sensible Wildart dabei nicht zu stören, nähern wir uns nicht weiter als ca. 300 bis 500 Meter. Wir haben aber ein gutes Spektiv dabei! Im Anschluss an die Morgenpirsch genießen wir ein ausgiebiges Frühstück in der Villa Sonnwend National Park Lodge.
Der Nationalpark Kalkalpen ist einer der wenigen Plätze in Österreich, wo Luchse wieder heimisch sind. Die wilden Wälder sind bestes Luchsgebiet. Auch wenn wir die große Waldkatze mit den Pinselohren nicht zu Gesicht bekommen, erfahren wir bei dieser Tour, wie Luchse leben und wie im Nationalpark Luchs-Hinweise gesammelt werden.
Mit Förster Poidl Putz auf verschiedenen Pfaden im Aurachtal unterwegs sein. Wir lernen die Funktionen des Waldes, die Pflege, den Schutz und die vielfältige Nutzung der Bäume kennen. Er teilt mit uns sein Wissen über Jagd und Wild, Tier- und Vogelwelt, Pflanzen und Kräuter im Naturpark Attersee-Traunsee. Wie wurden unsere Wälder in der Blütezeit der Salzgewinnung genutzt? Wie könnte der „Wald der Zukunft“ aussehen? Durch Themenschwerpunkte bei den unterschiedlichen Terminen bietet diese Tour besonders viel Abwechslung.
Auf unserer spannenden Wanderung durch den Wald finden wir heraus, wie man Baumarten und Sträucher anhand ihrer Rinde, Knospen oder Blätter bestimmen kann und wie sie sich im Laufe der Jahreszeiten entwickeln. Wir wollen die Natur mit neuen Augen sehen und die Geheimnisse der Pflanzenwelt gemeinsam zu erkunden.
Lustquellen im Naturpark entdecken. Wir lustwandeln auf einem idyllischen Weg durch den Naturpark Attersee-Traunsee mit herrlichem Ausblick auf den Attersee. Pflanzenportraits verraten uns dabei die erotischen Wirkungsweisen unserer heimischen Kräuter. Wie schmecken Pimpernusslikör und grüner Hafertee? Welche Pflanze wird als grünes Viagra bezeichnet? Wir suchen und verkosten. Neben kulinarischen Kostproben erhalten wir Anregungen zu Ritualen, Ölen und Liebesgewürzen.
In die Tiefen der wundersamen Naturparkwälder versinken. Wir tauchen ein in das Waldmeer des Naturpark Attersee-Traunsee, werden Teil des Waldes, lernen seine Bewohner kennen und üben uns in der Kunst des Fährtenlesens. Während wir Geschichten über Feen, Kobolde und Zwerge lauschen, basteln wir aus Schätzen des Waldes tolle Erinnerungsstücke. So lernen wir mit Spiel, Spaß und viel Abwechslung den Wald im Kleid der vier Jahreszeiten kennen.
Urige Wälder mit mächtigen Tannen und alten Eiben begleiten uns am Nationalpark Erlebnisweg "Natur-Spuren" bei Windischgarsten. Unser Tipp: Nach Regenwetter tummeln sich am Waldboden zahlreiche Feuersalamander. Beim "Rad der Zeit" werfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit und erfahren, wie die imposante Bergwelt entstanden ist. Am Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel angelangt, genießen wir bei guter Fernsicht einen herrlichen Rundblick auf über 21 Zweitausender Gipfel.
Traditionelles Köcheln und Werken im Naturpark Attersee-Traunsee. Begleitet von der Kräuterfrau vom Gmundnerberg sammeln wir saisonale Wildkräuter. Das wertvolle Wissen unserer Ahnen zur Verwendung der Pflanzensäfte und -kräfte kommt uns dabei zugute. Wir verarbeiten die gefundenen Kräuterköstlichkeiten im wildromantischen Ruinengarten. Vom frischen Blütensirup und Omas „Kräutl-Schmia“ im Frühjahr über die „Kräuterbuschen zu Johannis“ bis zur Räuchermischung aus Kräutern, Harz und Zunderschwamm.
Naturparkwanderung. Ausgehend vom Hotel Lebensquell führen uns Straßen und Waldwege in die urtümliche Fluss- und Schluchtwald-Landschaft der Naarn. Dort spüren wir die Kraft des Wassers, stehen vor Granit-Steinburgen, erfahren Wissenswertes über die Geologie und Entstehung der „Wollsäcke“ sowie über die Besonderheiten der Flora und Fauna im Naturpark Mühlviertel. Ein Highlight der Tour ist die wildromantische Naarn, die seltene Tier- und Pflanzenarten, wie die Flussperlmuschel, beherbergt.
Mit dem Bus geht es nach der Wanderung wieder zurück nach Bad Zell.
Im Nationalpark Kalkalpen entwickeln sich die Wälder weitgehend ohne menschliche Eingriffe. Eine natürliche Artenvielfalt stellt sich ein, Bäume dürfen wieder alt werden. Vermodernde Stämme bieten Nahrung und Unterschlupf für Vögel, Fledermäuse, Insekten und sind ein ideales Keimbett für junge Bäumchen. Gewinnen Sie Einblicke in die spannende Entstehung eines Urwaldes von morgen.
Wer kennt sie, die mindestens vier Geheimnisse des Bodinggrabens bei Molln? Schon bei der Anreise über die Breitenau halten wir an einer besonderen Wiese. Wir wandeln auf den Spuren der einstigen Bergleute und Holzknechte zu dem Ort, der dem wohl schönsten Talschluss im Nationalpark seinen Namen gab. Und wir erfahren, warum der Nationalpark Zufall und Glücksfall ist.
Hier im Europareservat Unterer Inn erlebst du, mit welcher Kraft der Inn die Umgebung geformt hat, wie er gezähmt wurde und sich nun seine Natürlichkeit zurückholt. Die Inseln in den Stauseen beherbergen nicht nur bis zu 300 Vogelarten, hier entwickeln sich unberührte, natürliche Auwälder, der sogenannte europäische Dschungel. Am Unteren Inn findet man so viele verschiedene Lebensräume und besonders angepasste Lebewesen, wie kaum anderswo. Lasst uns gemeinsam die Dschungelexkursion starten!
Wohltuendes und Faszinierendes im Gmöser Moor. Das Gmöser Moor ist eines der wenigen Niedermoore im oö. Alpenvorland. Es entstand nach der Mindel-Eiszeit und bietet einen traumhaften Blick auf den Traunstein. Unser Rundgang durch den bezaubernden Moorwald und die Moorwiese ist ein Genuss für Körper und Seele. Wir entdecken typische Moorpflanzen und ihre Heilwirkung sowie seltene Vögel. Mit Mooranwendungen, wie Hand- oder Fußbädern und Trinkkuren, lernen wir unsere Gesundheit zu stärken.
Geheimnisvolles Techtelmechtel zwischen Pilzen und Bäumen. Geheimcode Myzel – der große Deal zwischen Wurzeln und Pilzen! Bei unserem Spaziergang auf den Wanderwegen des Naturschutzgebietes Taferlklaussee befassen wir uns mit verborgenen Lebensgemeinschaften im dunklen Wood Wide Web des Waldkammergutes. Warum wachsen Pilze vorwiegend im Wald? Was tut dieses Netzwerk für unser Klima? Welche Partner bevorzugen Eiche oder Fichte? Diesen und weiteren spannenden Fragen gehen wir gemeinsam nach.
Nicht nur die Augustiner-Chorherren haben Reichersberg am Inn vor Jahrhunderten als ihre Heimat auserkoren. Seit jeher brüten, rasten und wohnen hunderte Vögel am idyllisch gelegenen Europareservat Unterer Inn. Erlebe die faszinierende Welt unserer gefiederten Freunde aus nächster Nähe. Was fliegt denn da? Wem gehört dieses Nest? Wer hat diese Feder verloren? Bei einer gemütlichen Wanderung erfährst du mehr über die verschiedensten Vogelarten und ihre Spuren.
Der Nationalpark Kalkalpen ist der bedeutendste „Waldnationalpark“ der Alpen. Seit der Auszeichnung zum UNESCO-Weltnaturerbe ist der Nationalpark Kalkalpen Teil eines europaweiten Projekts zum Schutz der letzten verbliebenen Buchenurwälder. Diese uralten Wälder mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen sind ein Naturschatz. Hier finden Urwaldarten wie der Alpenbockkäfer und der Weißrückenspecht ein Zuhause.
Der Nationalpark Kalkalpen ist der bedeutendste „Waldnationalpark“ der Alpen. Seit der Auszeichnung zum UNESCO-Weltnaturerbe ist der Nationalpark Kalkalpen Teil eines europaweiten Projekts zum Schutz der letzten verbliebenen Buchenurwälder. Diese uralten Wälder mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen sind ein Naturschatz. Hier finden Urwaldarten wie der Alpenbockkäfer und der Weißrückenspecht ein Zuhause.