Felix Kühnel
- enthusiastisch
- neugierig
- wissens- und erfahrungsdurstig
Durch meine Arbeit als Kulturvermittler im Keltendorf Mitterkirchen, als Gruppenleiter auf einem Erlebnisbauernhof in Südböhmen sowie als Lernbegleiter und Nachmittagsgestalter in der Mosaik-Schule habe ich reichlich Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gesammelt – von Schulklassen bis zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Als Archäologe und diplomierter Natur- und Erlebnispädagoge verbinde ich Geschichte mit lebendigen Naturerlebnissen. Ich möchte Kindern und Jugendlichen spielerisch zeigen, wie unsere Vorfahren die Mühlviertler Landschaft genutzt haben, und ihnen Werkzeuge für Achtsamkeit, Entdeckergeist und eine tiefe Naturverbindung mitgeben.
Naturschauspiele
Ein Mix aus Abenteuer, Gruppenerlebnis und Naturerfahrung. Gemeinsam lösen wir verschiedene Aufgaben entlang des Weges im Naturpark Mühlviertel. Danach suchen wir uns eigene Pfade durch den steilen Schluchtwald und erkennen die Funktion von Totholz. Am Fluss angelangt, bergen wir einen Schatz und beschäftigen uns mit dem Lebenszyklus der Flussperlmuschel, die besonders schützenswert ist. Am Schluss steht uns eine herausfordernde Flussüberquerung der Naarn bevor.
Spielerische Sinnesstärkung im Naturpark-Web. In der Natur ist alles miteinander verbunden. Mit allen Sinnen wollen wir erfahren, wie das Internet im Naturpark Mühlviertel funktioniert. Wer ist mit wem vernetzt und wie unterstützen sich Bäume, Pilze und Kräuter gegenseitig? Welchen wichtigen Beitrag leistet die Tierwelt? Neben der Wissensvermittlung gibt es Spiele und Aufgaben, um die Motorik und die Sinne zu stärken. Bei einer Waldmeditation fokussieren wir uns auf die Geräusche des Waldes.
Traditionelle Arbeitsweisen aus Urgroßmutters Zeiten. Wir durchqueren den Naturpark Mühlviertel und erkunden, wie die vielfältige Kulturlandschaft entstand und wer sie gestaltete. In der Vergangenheit waren intakte Waldränder mit Hasel und Birke bedeutende Materiallieferanten für das alte Handwerk am Hof. Wir lernen, was aus den verschiedenen Gehölzen hergestellt wurde und üben uns in traditionellen Arbeitstechniken wie der Haselbearbeitung auf der Hoanzl-Goaß.
Auf Du und Du mit Strudelwurm, Libellenlarve & Co. Wasser ist Leben! Unter diesem Motto nehmen wir den Lebensraum Wasser genauer unter die (Becher-)Lupe. Nach einer kleinen Wanderung durch den Naturpark Mühlviertel erreichen wir einen charakteristischen Bachlauf, der sich sehr gut zum Erforschen eignet. Wie passen sich Tiere an das Leben im Wasser an? Wer lebt in und rund um das Wasser? Was hat die Güte des Wassers mit den Arten-Vorkommen zu tun? Das sind Fragen, denen wir auf den Grund gehen.
Zeitreise mit Agnes und Karli ins Jahr 1920. Die beiden „erzählen“ uns von ihrem Alltag am Großdöllnerhof. Wir erkunden ihre Lieblingsplätze und erfahren, wie früher ohne Traktor und Strom der Hof bewirtschaftet wurde. Da es damals keine Apotheke gab, kannten die Menschen wertvolle Naturheilmittel. Krenbetn (Krenkette) half gegen Fieber, der Spitzwegerich gegen den Fingerwurm (Nagelbettentzündung). Wir verkosten Hustensirup, schnitzen einen Wanderstock, rebeln Kräuter und basteln eine Krenkette.
Von Glühwürmchen, Schattenmonstern und Flugmais. Wir begeben uns auf eine faszinierende und schaurig schöne Nachtwanderung im Naturpark Mühlviertel. Dabei erfahren wir Wissenswertes und Erstaunliches über nachtaktive Lebewesen. In einem typischen Mühlviertler Steinkobel vertiefen wir spielerisch das Gehörte und basteln kleine Schattenmonster. Beim gemütlichen Lagerfeuer erzählen wir Geschichten und verkosten Flugmais.
Gut getarnt, ist halb gewonnen! Eine wichtige Überlebensstrategie von Tieren ist das Anpassen ihres Erscheinungsbildes an die Umgebung. Naturvölker ahmten diese optischen Veränderungen der Tiere nach. Wir suchen im Naturpark nach Naturmaterialien, um uns nach unserer eigenen Art zu verkleiden und zu schminken. Mit einfachen Hilfsmitteln „schneidern“ wir kreative Kostüme und Kopfbedeckungen, denken uns Gesichtsbemalungen und Armschmuck aus.
Kraftplätze und Heilsames am Stoakraftweg. Unser Streifzug führt uns zu moosigen Granitbuckeln, die einst das Herz eines gigantischen Gebirges waren. Wenn man unfassbare Zeiträume begreifen und erspüren möchte, dann ist man hier im Naturpark Mühlviertel genau richtig! Und mehr noch: uns steigen zitronig-herbe Düfte in die Nase, hier gedeiht der Quendel, der wilde Thymian. Hoch geschätzt für Lunge, Haut und Magen. Am uralten Großdöllnerhof genießen wir ein Gläschen Likör oder Saft vom Quendel.
Von Wald, Wiesen und Steinriesen. Auf abenteuerliche Weise entdecken wir die artenreiche Naturlandschaft. Geprägt wird diese Landschaft vom 350 Millionen Jahre alten Weinsberger Granit. Was macht unseren Naturpark aus? Was sind seine Merkmale? Schon mal was von den Naturpark-Leittieren gehört? Bei der Wanderung vorbei an Wackelsteinen und Blockburgen erfahren wir Wissenswertes über die Geologie und die Entstehung der Wollsäcke.
Bei dieser Tour entdecken wir verschiedene Wildbienenarten, ihre Lebensweise und ihre Bedeutung für unser Ökosystem. Spielerisch erforschen wir ihre Lebensräume, von der Blumenwiese bis zum Obstgarten. So entdecken wir, was Wildbienen brauchen, was für ihren Erhalt wichtig ist und was wir dazu beitragen können. Wir beleuchten auch den Unterschied zur Honigbiene und erfahren, wie Imker:innen mit einer Bienenwiege die natürliche Lebensweise nachempfinden. Zum Abschluss genießen wir naturbelassenen Honig.
Geniale Fluglösungen in der Pflanzenwelt. Ob Schirmflieger, Gleiter oder Schraubenflieger, viele Pflanzenarten wollen ihre Samen möglichst weit verbreiten. Dazu nutzen sie den Wind und rüsten ihre Samen mit Flugapparaten aus. Wir erforschen den Bau und die Flugbahn unterschiedlicher Samen und basteln in der Werkstatt des Freilichtmuseums Großdöllnerhof unsere Fluggeräte nach den Vorbildern der Natur. Wie sich unsere Flugmodelle in der Praxis verhalten, erproben wir beim Flugwettbewerb.
Eine kulinarische Kräuterwanderung. Schafgarbe, Gänseblümchen, Spitzwegerich & Quendel sind sehr schmackhafte und vitaminreiche Wiesenpflanzen, die man schnell in eine gute Jause verarbeiten kann. Die vielfältige Landschaft im Naturpark lädt ein zur kulinarischen Schatzsuche. Wir bestimmen einzelne Kräuter, lernen ihre Heilwirkung kennen und beschäftigen uns mit den vielen Möglichkeiten der Verwendung in der Küche.