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WALD DER ZUKUNFT

KLIMAFITTE UND ARTENREICHE WALDBEWIRTSCHAFTUNG IM ALMTAL


Trockenheit, Stürme, Hitze, Borkenkäfer - der Klimawandel setzt unseren Wäldern zu!
Bei dieser Wanderung durch den Wald beobachten wir Boden, Sträucher, Kräuter, Kleinlebewesen - und die Bäume. Gemeinsam überlegen wir, wie dieser Wald in 10, 50 oder 100 Jahren aussehen wird. Die Begriffe Urwald, naturnaher Wald, Wirtschaftswald und Holzplantage werden erörtert. Wie soll der Wald der Zukunft aussehen? Darüber wird bei einer Holzknechtjause diskutiert.



Wir kommen im Wald an und nehmen uns Zeit, uns auf die tolle Atmosphäre eines natürlichen Waldes einzulassen. Mit dem Einsatz aller Sinne erforschen wir den Waldboden und tauchen so in eine Wunderwelt ein.

Den Zugang zum ersten Stockwerk des Waldes gewinnen wir durch Sammeln von Gegenständen in Form eines Memories. In einem Interview kommen wir ins Gespräch mit Baumbabies, schulpflichtigen, jugendlichen und erwachsenen Bäumen. Über ein regionales Waldmärchen wird uns die sehr komplizierte Überlegung des Begriffes Nachhaltigkeit nahe gebracht.

Je nach Witterungssituation halten wir uns mit Laufspielen in Bewegung.
Mit Rollenspielen, die auf die Gruppe abgestimmt werden, gehen wir auf die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie, Totholz und Verjüngung des Waldes ein.

In Geschichten und Erzählungen erfahren wir viel über die größeren Waldtiere und die Bedeutung der Schalenwildpopulation auf den Zustand unserer Wälder.

Wenn es die Umstände erlauben, wird auf die Bedeutung des Waldes auf den Wasserhaushalt und die Trinkwassersicherstellung eingegangen.
Spielerisch schließen wir den Waldbesuch mit einem "Berimandlspiel" ab.

Die naturnahe Waldbewirtschaftung, wie sie unter anderem der Verein PROSILVER in Europa vertritt, kommt den Naturschutzbestrebungen in allen Bereichen sehr entgegen. Die Biodiversität wird aus forstlichen Gründen sehr positiv gesehen und so wird zum Beispiel dem Bodenleben hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Kahlschläge sind aus diesen Überlegungen zu vermeiden. Die standörtliche Waldgesellschaft wird behutsam unterstützt.


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Sa. 08.01.22
 15 PLÄTZE FREI 
09:30-13:00 Fritz Wolf Grünau im Almtal, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmelden
Sa. 05.02.22
 15 PLÄTZE FREI 
09:30-13:00 Fritz Wolf Grünau im Almtal, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmelden
Sa. 05.03.22
 15 PLÄTZE FREI 
09:30-13:00 Fritz Wolf Grünau im Almtal, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmelden
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Erwachsene
Kinder (bis 14 Jahre)
7.00 Euro (p.P.)
4.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
NEU: Book a Guide 3-6 Personen
49.00 Euro
(Gruppenpauschale)
Ermäßigung
10% für OÖ Familienkarte, OÖN-Card, 4youCard, ÖAMTC-Clubkarte, STEYR Shopping Card, Donauregion OÖ
ermaessigung ermaessigung2 ermaessigung3 ermaessigung4 ermaessigung5 ermaessigung6
mind. / max. Teilnehmer
7 / 15
Treffpunkt(e)
4644 Scharnstein, Fischerbühel 1 (Parkplatz gegenüber Fa. Wolf Systembau, 4644 Scharnstein an der Almsee Landesstraße)
4643 Steinfelden in Pettenbach, Hinterbergstraße 4 (Grüne Erde-Welt)
4645 Grünau im Almtal, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Ausrüstung

Allwettertaugliche Bekleidung und festes Schuhwerk.
Wenn möglich Arbeitshandschuhe mitnehmen.

Besonderer Hinweis

Wir bewegen uns zum Teil in freiem Gelände.

Allgemeine Tipps
Holzknechtmuseum Scharnstein
Einkehrtipps
GH Schobermühle/Scharnstein

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Wald der Zukunft Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Fritz Wolf Förster
Firma/Organisation/
Verein
Waldschule Almtal
PLZ
4645
Ort
Grünau im Almtal
Straße
Bauernstraße 42
Telefon
0664 4426 865

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Christoph Wolf

Christoph Wolf

Vermittler Daniela Wolf

Daniela Wolf

Vermittler Fritz Wolf

Fritz Wolf

 

ANMELDUNG ZU
"WALD DER ZUKUNFT"
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    damit wir dich bei Terminänderungen erreichen können.

  12. Teilnehmer
  13. Erwachsene(*)
    Eingabe nicht gültig.
  14. Kinder (unter 14)
    Invalid Input
  15. Sicherheitsabfrage
    Eingabe nicht gültig.
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    Bitte Bestimmungen zu NATURSCHAUSPIEL bestätigen.
  17. information

    Bitte kontrolliere ob du alle Felder, auch das erste Feld „Termin“, korrekt ausgefüllt hast.
    Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint eine DANKESEITE.

 

 

DIE SCHAUPLÄTZE

Almauen & Neydhartinger Moore

Almauen & Neydhartinger Moore

Das 100 ha große Naturschutzgebiet Almauen liegt am Unterlauf der Alm und umfasst neben Hartholzau-Beständen und Kiefernauen zum Teil sehr großflächigen Schotterflächen am Ufer der Alm. Die heilende bzw. therapeutische Wirkung des Neydhartinger Moors wurde bereits im Jahre 1364 erkannt. Durch Torfabbau und Entwässerung wurde es stark beeinträchtigt, in Teilen findet sich aber noch eine artenreiche Moorlandschaft.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen
  

Das Neydhartinger Moor wurde 2005 von der OÖ Landesregierung zum Naturschutzgebiet erklärt. Es befindet sich rund 2,5 km südwestlich des Ortes Bad Wimsbach-Neydharting.

Das Neydhartinger Moor ist einerseits wertvolles Naturschutzgebiet, andererseits begründet die Nutzung dieser natürlichen Ressource den Ruf von Bad Wimsbach-Neydharting als Moorheilbad. Vor diesem Hintergrund ist es auch zu verstehen, dass das Neydhartinger Moor durch menschliche Nutzung überformt und nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand ist. Vom Charakter her ist das Neydhartinger Moor ein Flachmoor, das vom Wimbach durchflossen wird. Seine heilsame Wirkung wurde übrigens schon im Mittelalter gerühmt und im Moorbad war kein geringerer als der berühmte Arzt Paracelsus tätig.

Das Moor entstand aus eiszeitlichen Gletscherseen, die durch intensives Wachstum zum Flachmoor wurden. Dort sammelte sich eine einzigartige Vielfalt an voralpiner Vegetation in der Senke des Neydhartinger Beckens. In der Geologie gilt eine mindestens 30 cm starke Schicht oder Schichtfolge von Torfen als Moor. Die Flachmoor-Torfe, wie das Neydhartinger Moor, entstehen durch Stapelung von Pflanzenresten, die nicht vollständig verrotten, da die Bodenlebewesen unter den herrschenden sehr nassen Bedingungen und unter Luftmangel in ihrer Vitalität gehemmt sind.

Verschiedene Heilprodukte (Bäder, Trinkkuren, ...) aus dem Neydhartinger Moor gibt es online zu erwerben


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Almauen
Lebensräume:
Sehr abwechslungsreich, die Palette reicht von Kiesbänken und Uferböschungen bis zu Trockenstandorten (sog. „Heißländen“, das sind Standorte für spezialisierte, zumeist sehr seltene Pflanzenarten), vom Laub- und Föhrenwald bis zum Fichtenforst. Entsprechend mannigfaltig ist die Flora.
Der Großteil ist Wald, größtenteils Auwaldgesellschaften, aber auch Fichtenforste (teils auf potenziellen Auwaldstandorten). Ein weiterer Lebensraumtyp ist der Fluss Alm (von Weiden gesäumt) mit dem kiesig-schotterigen Flussbett und Schotterbänken. Die Zusammensetzung der Baumarten (z. T. Stieleiche, Rotbuche, sogar Birke) ist nicht immer typisch für einen Auwald. Zudem finden sich Pestwurzfluren und eine artenreiche Strauchschicht (Hartriegel-Weidengebüsch, Wacholder).
Tierarten:
Gänsesäger, Schellente, Eisvogel, ... das Almtal gehört wegen seiner landschaftlichen Vielgestaltigkeit zu den ornithologisch interessantesten Gebieten Oberösterreichs! Durch den enormen Höhenunterschied zwischen Ursprung (im Toten Gebirge) und Mündung finden sich eine Reihe verschiedenartiger Biotope, die mehr als 120 Vogelarten Brut- und Lebensraum bieten, von Durchzüglern und Wintergästen ganz abgesehen.
Pflanzen:
Gemeiner Wacholder, dunkle Akelei, seltene Orchideen (Fliegenragwurz, Blasses Knabenkraut) auf den humusreichen Böden der „Mittleren Au“, Enzian-und Steinbrecharten, Maiglöckchen, Mädesüß;

Vor gut hundert Jahren wurde der Flusslauf reguliert und die Alm in ein Bett gezwängt. Dadurch hat sich das Gerinne eingetieft und die Schotterflächen zu beiden Seiten mehr oder weniger trockengelegt. So finden wir nur unmittelbar am Wasser (weichholzige) Weiden und Erlen, Elemente einer „weichen" Au. Den Hauptanteil des Naturschutzgebietes bildet eine „harte" Au: Die lückige Baumschicht setzt sich aus Esche, Ulme, Eiche, Hainbuche, Bergahorn, Fichte und Föhre zusammen, Fichte und die ursprünglich standortfremde Schwarzföhre wurden eingeforstet. Aus der üppig ausgebildeten Strauchschicht seien nur Liguster, Hartriegel, Pfaffenkäppchen und Schneeball herausgegriffen. Eine Besonderheit ist, dass es in der Krautschicht Vertreter der subalpinen Flora gibt, die mit dem Fluss aus dem Gebirge in die Niederung gewandert sind. Es gibt hier nicht nur Schneerosen, Seidelbast, Akelei, Zyklame und Frauenschuh, sondern auch Eisenhut, Wolfseisenhut und die Türkenbundlilie, um nur einige zu nennen. Für den Naturfreund am interessantesten aber sind jene höher gelegenen Auteile, die vom Grundwasser auch bei Überschwemmungen nicht mehr erreicht werden, Trockeninseln innerhalb der Au, kleinräumige Zonen mit Versteppungserscheinungen. Hier finden wir – zum Teil sogar bodendeckend – Wacholder, und als weitere Vertreter einer Trockenflora neben manch anderen Erika, Sonnenröschen, Karthäusernelke und Hauhechel.

Neydhartinger Moor
Pflanzen:

Asch- und Grauweide, Schwarz- und Grauerle, verschiedene Seggenarten (Carex), Schilfrohrarten und Riesenschachtelhalm.

 

Schutzzweck und Entwicklungsmaßnahmen

Almauen
Bewahrung des Fluss- und Auengebietes entlang der Alm, d. h. Bewahrung der Fließstrecken der Alm, der Geschlossenheit des Auengürtels, und Sicherung der naturnahen Waldbereiche; Umwandlung der Fichtenforste in naturnahe Waldflächen, Wiederentwicklung der Heißländen durch Gehölzrückschnitt und Mahd sowie Renaturierung der Alm.

Neydhartinger Moor
Trotz des jahrzehntelangen (eingeschränkten) Torfabbaus für das angrenzende Moorbad steht die Schutzwürdigkeit außer Frage. Der Schutzzweck liegt vor allem in der Bewahrung des Gewässerhaushaltes.
Eine weitgehend unbeeinträchtigte Entwicklung des Moores Ist unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr möglich. Das Moor als solches ist massiv beeinträchtigt und es geht hier um die Bewahrung ökologisch bedeutsamer Strukturen, die sich trotz der Überprägung und Nutzung des Moores erhalten haben und weiterentwickeln.

 

Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

Diese sind die Nutzung des Moores als Heilvorkommen im Sinn des OÖ. Kurortegesetzes auf einer jeweils offenen Fläche von höchstens 2 ha;
In den Almauen darf nicht weiter mit Nadelholz aufgeforstet werden, Kahlschläge dürfen höchstens 0,25 ha groß sein. Beunruhigung und Abschuss des Kormorans ist erlaubt (nach den Bestimmungen der Artenschutzverordnung), ansonsten gelten die üblichen für NSGs festgesetzten Bestimmungen.


Verordnungen

Gesamte Rechtsvorschrift für V Naturschutzgebiet "Almauen" in Bad Wimsbach-Neydharting und Steinerkirchen an der Traun 
Gesamte Rechtvorschrift für V Naturschutzgebiet "Neydhartinger Moor" in Bad Wimsbach-Neydharting


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: AlmauenEuropaschutzgebiet Untere Traun
Karte im DORIS anzeigen: Almauen, Europaschutzgebiet Untere Traun
Region Salzkammergut: Naturschutzgebiet Almauen und MoorschutzgebietNeydhartinger Moor
Website: Heilmoor Neydharting
Website ROUTE YOU: Neydhartinger Moor


Literaturtipps

Hofbauer, M. (1993), Die Alm - Wasserkraftnutzung und ökologischer Zustand - eine Bestandsaufnahme 
Rechberger, H. (1985), Oberösterreich Wanderbare Naturschutzgebiete. -Natur und Landschaftsschutz in Oberösterreich
Geistberger, I. (1997), Diplomarbeit an der Universität Salzburg. Die Vegetation im Naturschutzgebiet "Almauen" in Oberösterreich
Sokoloff S. (2003), Wandererlebnis oberösterreichische Schutzgebiete
Stöber, O. (1971), Das ewige Moor - Apollo, Heft 25: 8-9
Strauch, M. (1997), Vom Torfabbau zum Monitoring -Aktivum, 2/97, S.16
Strohmayer-Dangl, E.& D. Thaller (1993), Struktur- und Vegetationskartierung Neydhartinger Moor - Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz
Krisai, R. & R. Schmidt (1983), Die Moore Oberösterreichs. -Natur und Landschaftsschutz in Oberöstereich, Bd.6
Weinmeister, B. (1967), Geschützte und schutzbedürftige Landschaften Oberösterreichs, Landschaft Oberösterreich


Aktualisiert im November 2021

 

Almsee und Umgebung

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Das Naturschutzgebiet liegt im Almtal im Salzkammergut. Der Almsee ist ein nährstoffarmer Alpensee in herrlicher...