Die Vögel beobachten uns seit langem
Wer über die Ursachen der gegenwärtigen Krisen nachdenkt, landet unweigerlich auch beim menschlichen Verhalten. Das wird nicht nur durch unsere genetische Erbschaft und unsere Umwelt geformt, sondern auch durch unsere Überzeugungen und Einstellungen. Sprich: unsere Haltung.
Was – wie man sich an der Konrad Lorenz Forschungsstelle auf dem Gelände des Wildparks Grünau im Almtal, im Klaren ist – auch großen Einfluss auf die wissenschaftliche Arbeit des multinationalen Teams hat. Die international renommierte Einrichtung der Universität Wien auf oberösterreichischem Boden widmet sich exklusiv der Verhaltensforschung – längst nicht mehr nur an Graugänsen, sondern auch an Wölfen, Raben, Adlern, Kondoren und Waldrappen. Das Forschungsfeld hat sich in den vergangenen Jahren als ungemein fruchtbar erwiesen: Die Erkenntnisse aus der systematischen Ergründung tierischen Verhaltens stecken unter anderem in den elektronischen Schaltkreisen von Mobiltelefonen, der Nutzung von Wasser-, Wind- und Sonnenenergie und in Kamerasystemen.
Darüber hinaus hat die Verhaltensbiologie den Naturschutz, die Neurowissenschaften, die Verhaltenspsychologie, die Therapeutik sowie die Weiterentwicklung von Arbeits- und Lernprozessen im Management und in Organisationen vorangebracht. Eine intellektuelle Schlüsselrolle kommt der Verhaltensforschung im Klimawandel zu: Die Anpassungsleistungen der Tiere machen die Folgen für uns Menschen besser einschätzbar.
Lies das Interview in der Printausgabe unseres NATURSCHAUSPIEL-Magazins „Raus! mit Haltung“. Wir schicken es dir gerne kostenlos zu.
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