Roman Paumann
- Naturliebender Wildtierexperte
- Die Magie der Waldwildnis
- Wer die Natur kennt, beginnt sie zu schützen.
Ich bin beim Nationalparkbetrieb der Österreichische Bundesforste AG hauptberuflich als Gebietsbetreuer beschäftigt und darf ein Gebiet von ca. 6.000 ha betreuen. Mein Hauptaufgabenbereich liegt im Wald- und Wildtiermanagement, in der Gebietsaufsicht sowie in meiner Ranger Tätigkeit. Ich bin sehr stolz, den Besucher:innen die vielfältige Natur zu vermitteln, insbesondere den Kindern die Augen für unsere Nationalpark Waldwildnis öffnen zu dürfen.
Ich interessiere mich besonders für Wildtiere und die seit einigen Jahren entstehende Waldwildnis im Nationalpark Kalkalpen. Besonders der Bergwald bietet für mich immer wieder Interessantes zu entdecken! Durch verschiedene natürliche, dynamische Prozesse verändert er ständig sein Gesicht.
Ich bin Ranger geworden, da es mir Spaß macht, Menschen die Natur näher zu bringen!
Mobil: +43 7584 3951
E-Mail: office@kalkalpen.at
Naturschauspiele
Im Nationalpark Kalkalpen entwickeln sich die Wälder weitgehend ohne menschliche Eingriffe. Eine natürliche Artenvielfalt stellt sich ein, Bäume dürfen wieder alt werden. Vermodernde Stämme bieten Nahrung und Unterschlupf für Vögel, Fledermäuse, Insekten und sind ein ideales Keimbett für junge Bäumchen. Gewinnen Sie Einblicke in die spannende Entstehung eines Urwaldes von morgen.
Auf jeder Feder ein Auge, so gut sieht er, sagt man dem scheuen Birkhahn nach. Faszinierend sind auch seine kullernden und zischenden Balzlaute. Sie sind weithin hörbar, wenn die Hähne im Frühling die Weibchen umwerben. Noch vor dem Morgengrauen steigen wir hinauf bis zur Waldgrenze und lauschen dem Balzgeschehen. Um diese sensible Wildart dabei nicht zu stören, nähern wir uns nicht weiter als ca. 300 bis 500 Meter. Wir haben aber ein gutes Spektiv dabei! Im Anschluss an die Morgenpirsch genießen wir ein ausgiebiges Frühstück in der Villa Sonnwend National Park Lodge.
Kommen Sie mit zu einer spannenden Zeitreise. Immer wieder stößt man im Nationalpark Kalkalpen auf Spuren der Vergangenheit - Überreste von Gebäuden, verfallene Stollen, altes Eisenzeug. In Weißwasser, tief drinnen im Hintergebirge, gab es eine Bergbausiedlung, wo einst 1.000 Menschen lebten. Nach einem Besuch im Knappenhaus Unterlaussa begeben wir uns zu den originalen Schauplätzen der Bergbausiedlung. Unsere Wanderung führt dann weiter zu den Weltnaturerbeflächen. Hier wird deutlich, wie schnell die Natur menschliche Spuren überdeckt.
Während dieser Tagestour wandern wir durch UNESCO-Weltnaturerbe Wälder hin zu einer ganz besonderen Baumpersönlichkeit, die wahrscheinlich schon zu Zeiten Karl des Großen als Keimling existierte. Ganz selten dringen Menschen in diese versteckten Waldwinkel vor. Wir lassen die unendliche Stille mitten im Nationalpark auf uns wirken.
Der Nationalpark Kalkalpen ist einer der wenigen Plätze in Österreich, wo Luchse wieder heimisch sind. Die wilden Wälder sind bestes Luchsgebiet. Auch wenn wir die große Waldkatze mit den Pinselohren nicht zu Gesicht bekommen, erfahren wir bei dieser Tour, wie Luchse leben und wie im Nationalpark Luchs-Hinweise gesammelt werden.
Schneebedeckte Almen, tief verschneite Wälder: Bei unserer geführten Schneeschuh Tour kann man die Stille der winterlichen Bergwelt richtig genießen. Wir halten Ausschau nach Tierspuren und finden heraus, wie sich Wildtiere und Pflanzen an die kalte Jahreszeit anpassen.
Keine Vorkenntnisse erforderlich: Die Tour ist für alle geeignet, die gerne wandern. Nach ein paar Schritten ist man bestens mit den Schneeschuhen vertraut.
Der Nationalpark Kalkalpen ist der bedeutendste „Waldnationalpark“ der Alpen. Seit der Auszeichnung zum UNESCO-Weltnaturerbe ist der Nationalpark Kalkalpen Teil eines europaweiten Projekts zum Schutz der letzten verbliebenen Buchenurwälder. Diese uralten Wälder mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen sind ein Naturschatz. Hier finden Urwaldarten wie der Alpenbockkäfer und der Weißrückenspecht ein Zuhause.
So vielfältig wie die wilden Wälder im Nationalpark Kalkalpen, so artenreich sind auch die bunten Almweiden am Hengstpass, die von der naturbelassenen Bergwelt profitieren. Wir wandern gemütlich über das Almengebiet am Hengstpass mit prächtiger Aussicht auf Kampermauer und Haller Mauern bis ins Gesäuse. Stationen entlang des Naturerlebnis-Weges geben Einblick in die Kinderstube von Bergmolchen und Gelbbauchunken und die Vielfalt an wertvollen Kleinlebensräumen auf der Alm.