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BLÜTENZAUBER IM NATIONALPARK

ORCHIDEEN UND ANDERE BOTANISCHE KOSTBARKEITEN ENTDECKEN


Bei diesen botanischen Wanderungen in Begleitung eines Nationalpark Rangers entdecken wir die enorme Vielfalt und Schönheit der heimischen Pflanzenwelt. Gerade auf mageren Standorten gedeihen besonders viele seltene und schützenswerte Blumen. Wir lernen faszinierende Orchideen und andere botanische Kostbarkeiten kennen.



Der Nationalpark Kalkalpen ist ein Wald-Nationalpark. Lediglich 6 % der Fläche sind Wiesen und Almen. Diese Inseln im Waldmeer nehmen im Nationalpark Kalkalpen einen besonderen Stellenwert ein.

Die Kulturlandschaftsflächen zeichnen sich vor allem in den extensiv bewirtschafteten Bereichen durch viele Pflanzenarten aus. Eine hohe Strukturvielfalt und ein kleinräumiges Landschaftsmosaik auf den Almen tragen zusätzlich zur Vielfalt an Lebensräumen und Arten im Schutzgebiet bei.

Die Gesamtzahl der Gefäßpflanzen wird im Nationalpark Kalkalpen auf rund 1.000 eingeschätzt. Auf den bisher untersuchten Wiesen wurden über 800 Pflanzen nachgewiesen! Somit kommen auf 6 % der Nationalpark Fläche über 80 % der Pflanzenarten vor, viele davon sind besonders selten und schützenswert. Auch zahlreiche Tiere wie Vögel und Schmetterlinge brauchen die Offenflächen als Lebensraum.

Ziel im Nationalpark ist es daher, die Almen und Mähwiesen in ihrer Vielfalt zu erhalten. Die bunten Wiesen im Nationalpark wurden einst dem Wald abgerungen. Gerade auf mageren Standorten gedeihen viele seltene und schützenswerte Arten auf engem Raum.

In Begleitung eines Nationalpark Rangers entdecken wir Orchideen und andere Blütenpflanzen.


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Erwachsene
Kinder (bis 14 Jahre)
14.00 Euro (p.P.)
9.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
Auf Anfrage
Preis Zusatzinformationen

Oben genannte Preise gelten für Halbtages-Touren.
Kinder in Begleitung ihrer Eltern frei.
Die Ganztags-Touren:  Erwachsene EUR 20 pro Person, Kinder EUR 11 pro Person.
Mindestpauschale für Gruppen: halbtags EUR 180, ganztags EUR 265 - gilt nicht für Fixtermine. 
Inhaber einer Pyhrn-Priel Card kostenlose Teilnahme an den Fixterminen.

mind. / max. Teilnehmer
7 / 15
Treffpunkt(e)
4591 Molln, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
4580 Windischgarsten, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
4462 Reichraming, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
8934 Weyer, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. (Weyer/Unterlaussa)
4460 Losenstein, Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Regen-/Sonnenschutz, Proviant, Getränke, evtl. Fotoapparat.

Besonderer Hinweis

Keine Mindestteilnehmerzahl bei Fixterminen.

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Anmeldung Touren Ennstal:
Nationalpark Besucherzentrum Ennstal
Eisenstraße 75, 4462 Reichraming
Tel. Nr. 07254/8414-0
E-Mail: info-ennstal@kalkalpen.at

Anmeldung Touren Molln:
Nationalpark Zentrum Molln
Nationalpark Allee 1, 4591 Molln
Tel. Nr. 07584/3651
E-Mail: nationalpark@kalkalpen.at

Anmeldung Touren Windischgarsten:
Panoramaturm Wurbauerkogel
Wurbauerkogel 29, 4581 Rosenau am Hengstpaß
Tel. Nr. 07562/20046
E-Mail: panoramaturm@kalkalpen.at

Allgemeine Tipps
Nationalpark Zentrum Molln (4591 Molln, Nationalpark Allee 1)
Web: www.kalkalpen.at/de/Nationalpark_Zentrum_Molln

Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel (4581 Rosenau, Wurbauerkogel 29)
Web: www.wurbauerkogel.at/de/sommer/wurbauerkogel/panoramaturm

Nationalpark Besucherzentrum Ennstal (4462 Reichraming, Eisenstraße 75)
Web: www.kalkalpen.at/de/Nationalpark_Besucherzentrum_Ennstal
Einkehrtipps
Nationalpark Almen am Hengstpaß und im Hintergebirge: Puglalm, Laussabaueralm, Spitzenbergeralm, Zickerreith, Egglalm, Karlhütte/Hengstpaß, Schüttbauernalm
Web: www.nationalparkregion.com/wandern/almen-und-huetten.html

Villa Sonnwend Nationalpark Lodge (4575 Roßleithen, Mayrwinkl 80)
Web: www.villa-sonnwend.at

Anton Schosser Hütte (4462 Reichraming, Hohe Dirn Straße 44)
Web: www.schosser-huette.at

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Blütenzauber im Nationalpark Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download
Blütenzauber im Nationalpark 4-seitige Toureninfo 2 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel
Firma/Organisation/
Verein
Nationalpark O.ö. Kalkalpen Service GmbH
PLZ
4581
Ort
Rosenau
Straße
Wurbauerkogel 29
Telefon
07562 20046
Fax
07562 20516

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Maria Felbauer

Maria Felbauer

Vermittler Maria Laussamayer

Maria Laussamayer

Vermittler Walter Stecher

Walter Stecher

Vermittler Angelika Stückler

Angelika Stückler

 

 

DER SCHAUPLATZ

Nationalpark Kalkalpen

Nationalpark Kalkalpen

Der Nationalpark O.ö. Kalkalpen besteht aus zwei Gebirgseinheiten, dem Reichraminger Hintergebirge und dem Sensengebirge. Er beherbergt eines der letzten, großflächig ohne Siedlungsräume erhaltenen montanen Waldgebiete der Nördlichen Kalkalpen.
Er ist ein großflächiges, montanes Waldgebiet auf unterschiedlichsten Standorten mit unterschiedlichen Waldgesellschaften, insbesondere aber Fichten-Tannen-Buchenwäldern. Daneben gibt es Vorkommen zahlreicher weiterer seltener Lebensräume wie Magerwiesen, Moore und subalpine gehölzfreie Vegetation im Bereich des zentral gelegenen Sengsengebirges. Im Nationalpark brüten alle vier in Oberösterreich vorkommenden Raufußhuhnarten in vitalen Populationen (Auer-, Birk-, Hasel- und Alpenschneehuhn). Auch Steinadler und Weißrückenspecht haben hier bedeutende Populationen.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen 

Aus der Vielzahl der Besonderheiten des Gebiets seien abseits der oben bereits erwähnten nur einige in Stichworten hervorgegriffen: 87 % des Nationlaparks sind mit Wald bedeckt, 65 % der Fläche des Nationalparks ist Wildruhezone. International bedeutendes Feuchtgebiet (Ramsar-Gebiet), weitverzweigtes natürliches Bachsystem (rd. 300 km) und 800 Quellen. Jahrhundertelange Geschichte der Holznutzung, Klausen, Waldbahn. Alpenweit wichtige Position durch Luchsprojekt. Keine Eingriffe seitens des Menschen in der Naturzone, Zulassen von Wildnis, Totholzreichtum. Daher das Credo: Prozessschutz!


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Im Gebiet des Nationalpark Kalkalpen gibt es eine sehr große Anzahl an Schutzgütern, die hier nur angedeutet werden:
Tierarten:
Luchs, Alpenbockkäfer, Schwarzstorch, Weißrücken- und Dreizehenspecht, Zwergschnäpper, Skabiosen-Scheckenfalter, Gelbbauchunke, 80 Brutvogelarten (davon 6 Spechtarten, 7 Greifvogelarten und 4 Raufußhuhnarten), 50 Säugetierarten (davon 17 Fledermausarten), 1560 (!) Schmetterlingsarten;
Pflanzenarten:
über 1000 Blütenpflanzen, Moose und Farne, über 40 Orchideenarten und 30 verschiedene Waldgesellschaften.


Schutzzweck und Entwicklungsmaßnahmen
Schutzzweck als Europaschutzgebiet „Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung“ (§ 1 Abs. 1) ist die Erhaltung (oder gegebenenfalls die Wiederherstellung) eines günstigen Erhaltungszustands der als Schutzgüter ausgewiesenen Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume.


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

sind unter anderem die Borkenkäferbekämpfung in definierten Randzonen und das Schwenden und Beweiden von Almflächen.


Verordnungen

Gesamte Rechtsvorschrift für V Nationalparkerklärung "Oö. Kalkalpen"
Gesamte Rechtsvorschrift für V Europaschutzgebiet und Landschaftspflegeplan Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Nationalpark KalkalpenEuropaschutzgebiet Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung (Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet, AT3111000)
Karte im DORIS anzeigen: Nationalpark Kalkalpen, Europaschutzgebiet Nationalpark Oö. Kalkalpen und Umgebung (Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet, AT3111000)
Website: Nationalpark Kalkalpen
Website: Wikipedia
Website: Nationalparks Austria
Website: OÖ Tourismus GmbH


Literarturtipps

Hauser, E. (1995), Die Groß-Schmetterlingsfauna des Sengsengebirges mit besonderer Berücksichtigung der nachtaktiven Arten (oberösterreichische Kalkalpen), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 3, Seiten 239-284
Fischer, R. (1997), Bergahornschluchtwälder (Phyllitido-Aceretum und Arunco-Aceretum) in den Nördlichen Kalkalpen Oberösterreichs, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 5, Seiten 309-332
Schlüsslmayr, G. (1999), Die Moose und Moosgesellschaften der Haselschlucht im Reichraminger Hintergebirge (Nationalpark Kalkalpen), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 7, Seiten 1-39
Straka, U. (1999), Beobachtungen von Amphibien und Reptilien im Reichraminger Hintergebirge (Oberösterreich) in den Jahren 1992 bis 1997, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 7, Seiten 245-274
Weißmair, W. (2001), Zur Amphibienfauna des Nationalparkes Oberösterreichische Kalkalpen, Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 10, Seiten 553-565
Weigand, E. & J. Wimmer (2002), Bestandserfassung der nach FFH-Richtlinie geschützten Schmetterlingsarten (Lepidoptera) im Gebiet des Nationalpark Kalkalpen (Oberösterreich, Austria), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 11, Seiten 579-597
Straka, U. (2004), Amphibienbesiedlung und natürliche Walddynamik im montanen Hintergebirge (Oberösterreich), Beiträge zur Naturkunde Oberösterreichs, Band 13, Seiten 51-53
Aumann, C. (1993), Die Flora der Umgebung von Windischgarsten (Oberösterreich), Stapfia, Band 30
Brands, M., et al. (2000), Natura 2000 und Vogelschutzgebiet Nationalpark Kalkalpen, Informativ, Sonder-Nr. S2, Seite 7
Dorfer, E. (1996), Nationalpark: Nur eine geschützte Landschaft?, Informativ, Heft 04, Seite 4
Limberger , J. (2004), Nationalpark Kalkalpen - Borkenkäferproblematik und Forschung, Informativ, Heft 36, Seiten 4-5
Dirnböck, T. (2007), Auswirkungen des Luftschafstoffs Stickstoff auf die biologische Vielfalt, Informativ, Heft 45, Seiten 14-15
Weigand, E. (2010), Erfassung der Fledermäuse im Nationalpark Kalkalpen, Informativ, Heft 60, Seite 14
Scherzinger, J. (1984), "Hinter Berg und tiefem Tal", ÖKO.L, 6/4, Seiten 23-27
Daucher, H. (1987) Reichraminger Hintergebirge - Modell einer "sanften" Tourismus-Erschließung, ÖKO.L, 9/4, Seiten 3-14
Nagler, H. (1990) Das Reichraminger Hintergebirge als Teil des geplanten "Kalkalpen-Nationalparks", ÖKO.L, 12/3, Seiten 3-12
Hamann, H. (1972) Ein Neufund des echten Höhlenkäfers in Oberösterreich, Apollo, Heft 27, Seiten 4-5
Mitter, H. (1992), Ein weiterer Arctaphaenops-Fund aus dem Sensengebirge in Oberösterreich (Coleoptera, Trechinae), Jahrbuch des Oö. Musealverein, Band 137, Seiten 211-214
Pils, G. (1985/86), Eine botanische Wanderung auf das Sengsengebirge in Oberösterreich, Naturkundliches Jahrbuch d. Stadt Linz, Band 31/32, Seiten 9-32
Stadler, I. (1991), Vegetationskartierung im Reichraminger Hintergebirge mit Schwerpunkt in der Kernzone des Nationalpark-Planungsgebietes (excl. Almen nördlich des Langfirst), Studie i. A. d. Steyrermühl AG
Spitzenberger, F. (1995), Nationalpark Kalkalpen. Auswirkungen der beabsichtigten Flächenamputation auf den Auerhuhnbestand, Vogelkundliche Nachrichten Oö u. Naturschutz aktuell, Band 3, Seiten 84-87
Hochrathner, P. (1997), Qualitative und quantitative Erhebung der Avifauna auf drei ausgewählten Untersuchungsflächen im Sengsengebirge (Transektgebiet) - subalpin bis alpin (Oberösterreich), Vogelkundliche Nachrichten Oö u. Naturschutz aktuell, Band 5, Seiten 9-40
Stadler, I. (1991), Vegetationskartierung im Reichraminger Hintergebirge
Krisai, R. & R. Schmidt (1983), Die Moore Oberösterreichs, Natur und Landschaftsschutz in Oberöstereich, Band 6
Sokoloff S. (2003), Wandererlebnis oberösterreichische Schutzgebiete
Mayrhofer, E. (2011), Wilder Wald im Land des Eisens - Econnoect - Ein Projekt zur Schatzsuche, Vielfalt Natur - Nationalpark Kalkalpen Spezial, Heft 22, Seiten 14-15
Sonnberger, A. (2011) Morsches Holz als Arche Noah, Vielfalt Natur - Nationalpark Kalkalpen Spezial, Heft 22, Seiten 4-5
Fuxjäger, Ch. (2011) Luchsin Freia auf Streifzug, Vielfalt Natur - Nationalpark Kalkalpen Spezial, Heft 22, S 12
Dichlberger, G. & C. Gunz, H. Steinwendtner (2011), Hochwasserabflussstudie Nationalpark Kalkalpen, Forstzeitung, Band 122
Kranz, A. (2008), Zum Fischotter im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich
Diewald, W., Schleier, V. & M. Sichler (2008), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung St. Pankraz 2003, Endbericht - Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ
Hochrathner-Stadler, I., P. Hochrathner & E. Stadler (2012), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Klaus an der Pyhrnbahn: KG Klaus 1999, Endbericht -Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ


Aktualisiert im November 2021