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GEHEN FÜR'S WOHLERGEHEN

AM STOAKRAFTWEG IM NATURPARK MÜHLVIERTEL


Was tut man nicht alles, damit es einem gut geht? Dabei ist es so einfach. Gehen und seinen Blick für die Natur schärfen – am besten auf dem „Stoakraftweg“ im Naturpark Mühlviertel. Diese Weitwanderrunde (48 km) führt über blühende Wiesen, durch wildromantische Fluss- und Bachtäler, vorbei an mächtigen Naturdenkmälern aus Stein, zu den schönsten Aussichtsplätzen. Im gemütlichen Auf und Ab gelangt man Schritt für Schritt zu mehr Wohlbefinden und lernt die Besonderheiten von Flora und Fauna kennen.



Durchatmen und losmarschieren. Was gibt es Schöneres, als dem Alltag zu entfliehen und sich ganz auf die Natur einzulassen!

Der Stoakraftweg verbindet die vier Naturparkgemeinden, Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein.
Namensgebend waren die 350 Millionen Jahre alten steinernen Zeitzeugen, die uns Menschen seit jeher die Kraft und Verbundenheit mit der Natur vermitteln.

Naturnahe Fluss- und Bachabschnitte, Schluchtwälder, Feuchtwiesenreste und blühende Magerwiesen zeichnen die Landschaft aus.
Zahlreiche verstreute Granitblöcke schaffen kleine Inseln in der Landschaft, die seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen. In den Wäldern und Wiesen findet man imposante Steinformationen und Blockburgen.

Wie diese Landschaft entstanden ist und was es mit dem „Quendel“ (wilder Thymian) auf sich hat, erzählen die begleitenden Naturparkprofis. Sie kennen auch die regionalen Mythen und Jahrhunderte alte Bräuche, wie das Pechölbrennen oder Köhlern.

Ausgangspunkt ist Rechberg oder Bad Zell, gewandert wird in 2- oder 3-Tages-Etappen. Auf Wald- und Wiesenweg bzw. wenig befahrenen Güterwegen. Gemeinsam erklimmen wir luftige Höhen wie den Plenkerberg mit der Aussichtswarte, die Zigeunermauern, den Ort Allerheiligen und genießen beeindruckende Weitblicke.

Wir lernen Schutzgüter wie die Flussperlmuschel im Europaschutzgebiet Naarn kennen. Erfahren, warum bodenbrütende Vögel vom Aussterben bedroht sind und wo der gewaltige Schwammerling gewackelt werden kann.

Wer Lust hat, begibt sich auch auf eine spirituelle Reise und entdeckt entlang der Strecke alte Marterl, Kapellen, Kirchen und heilige Bründl, die zum Pilgern und zur Besinnung anregen.


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Do. 19.05.22
 25 PLÄTZE FREI 
08:30-17:00 Naturpark Mühlviertel Bad Zell, Lebensquellplatz 1 Anmelden
Anmerkung: 3-Tages-Tour
Do. 22.09.22
 25 PLÄTZE FREI 
08:30-17:00 Naturpark Mühlviertel Bad Zell, Lebensquellplatz 1 Anmelden
Anmerkung: 3-Tages-Tour
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
Auf Anfrage
Preis Zusatzinformationen

2-Tages-Tour: Erw. EUR 30
3-Tages-Tour: Erw. EUR 45

Preise inkl. Begleitung Naturparkvermittler, Pilgerbegleiter und Wanderkarte, exkl. Verpflegung, Shuttletransfer und Unterkunft.

Eine Stornierung ist nur bis 7 Tage vor Beginn der Tour kostenlos möglich.
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Tour bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl bis 7 Tage vor Beginn abzusagen.

Ermäßigung
10% für OÖ Familienkarte, OÖN-Card, 4youCard, ÖAMTC-Clubkarte, STEYR Shopping Card, Donauregion OÖ
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mind. / max. Teilnehmer
7 / 25
Treffpunkt(e)
4324 Rechberg , Rechberg 9
4283 Bad Zell, Lebensquellplatz 1
Ausrüstung

Wetterangepasste Freizeitkleidung, festes Schuhwerk, eventuell Wanderstöcke.

Vermittler/innen
Besonderer Hinweis

Weglänge: 48 km im gemütlichen Auf und Ab (1.600 Höhenmeter Wald- und Wiesenwege, Güterwege).

Tipp: Bei der NATURSCHAUSPIEL-Tour "Stoahoat & duftend wild" (Dauer 3 Std.) tauchen Sie kurz ein in die mystische Landschaft besonderer Kraftplätze und heilsamer Kräuter am Stoakraftweg.

Allgemeine Tipps
Hotel Lebensquell ****s, Lebensquellplatz 1, 4283 Bad Zell
Web: www.lebensquell-badzell.at
Einkehrtipps
Gasthaus Färberwirt, Familie Holzer, Kurhausstraße 10, 4283 Bad Zell
Web: www.faerberwirt-badzell.at

Gasthof , Der Dorfwirt ***, 4324 Rechberg 11
Web: www.dorfwirt-raab.at

Gasthof und Pension Haunschmid, 4324 Rechberg 15
Web: www.gasthof-haunschmid.at

Gasthaus Ahorner, 4364 St. Thomas am Bl., Markt 3


Web: www.oberoesterreich.at/essen-trinken/oesterreich-gastronomie/detail/103302/gasthaus-ahorner.html

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Gehen für's Wohlergehen Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt
Firma/Organisation/
Verein
Büro Bad Zell
PLZ
4283
Ort
Bad Zell
Straße
Lebensquellplatz 1
Telefon
+43 0507263

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Hans Hinterreiter

Hans Hinterreiter

Vermittler Christine Ortner

Christine Ortner

Vermittler Andrea Thauerböck

Andrea Thauerböck

 

 

DIE SCHAUPLÄTZE

Naturpark Mühlviertel

Naturpark Mühlviertel

Der Naturpark Mühlviertel liegt im Südosten des Mühlviertels. Er ist geprägt durch eine für das untere Mühlviertel typische, reich strukturierte Kulturlandschaft mit markanten, teils hohen Granitfindlingen und Wollsackformationen sowie teilweise naturnahen, buchenreichen Wäldern und mageren Wiesen.

Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen

Die hügelige, kleinstrukturierte Landschaft mit ihren Granit-Restlingen ist das Markenzeichen dieses Naturparks. Nicht umsonst wurde der imposanteste Wackelstein – der „Schwammerling” – als Logo gewählt. Steinblöcke finden sich hier inmitten bunter Magerwiesen.
Steile Schluchtwälder mit Blockburgen begleiten die Flüsse und Bäche. So mancher Pechölstein wird noch zur Herstellung des wertvollen „Heilsams“ genutzt.
Alte Handwerkstechniken und die Weitergabe von volksmedizinischem Wissen sind neben der Naturvermittlung wichtige Bestandteile im Bildungsprogramm.
Auf der kostenlosen Naturpark Mühlviertel-App (s. "weiterführende Links") finden sich viele Informationen zum Naturpark, Wander- und Radwegen und dem Kultur- und Freizeitangebot.


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Tiere:
Heidelerche, Neuntöter, Mönchsgrasmücke, Schwarzstorch, Uhu, Sperlingskauz, Schnarrschrecke, Flussperlmuschel. Schmetterlinge: Schwarzer Apollo, Schwalbenschwanz, Käfer: Zweipunktige Eichenprachtkäfer, Wildbienen: Rotpelzige Sandbiene, Natternkopf-Mauerbiene.
Pflanzen:
Aus der Sicht des Pflanzenartenschutzes gibt es zwei recht klare Schwerpunkte: Die Erhaltung der noch recht großen Populationen an Rote-Liste-Pflanzenarten der offenen Feuchtstandorte und die Erhaltung und Förderung von nährstoffarmen, offenen Trockenstandorten vor allem im Konnex mit Granitblöcken, flachgründigen Kuppen und Böschungen. (Aus: Biotopkartierung Gemeinde Rechberg. Auch eine ausführliche Kartierung der Pflanzenarten des Gebiets findet sich hier.)
Lebensräume:
Viele unterschiedliche Biotoptypen, von Magerwiesen über offene Felskuppen mit Wollsackformationen bis zu verschiedenen Waldtypen, Fließgewässern und Quellfluren. 40 Biotope wurden als erhaltenswerte Biotopflächen eingestuft.

Schutzzweck und Entwicklungsmaßnahmen

-


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen

Es gelten im Wesentlichen die üblichen für Naturparke festgesetzten Bestimmungen (s. Kategorien Schutzgebiete), darüber hinaus ist die Bewilligungspflicht für bestimmte Anlagen (wie oberirdische elektrische Leitungen, die Schaffung von Fremdenverkehrseinrichtungen u. Ä.) in der Verordnung angeführt.


Verordnung

Gesamte Rechtsvorschrift für V Landschaftsschutzgebiet "Naturpark Mühlviertel" in Rechberg, St. Thomas am Blasenstein, Bad Zell und Allerheiligen


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Naturpark Mühlviertel
Karte im DORIS anzeigen: Naturpark Mühlviertel
Website: Naturpark Mühlviertel
Website: Österreichische Naturparke
Website: OÖ Tourismus GmbH


Literaturtipps

Brands, M. (2006), Qualitätskriterien für österreichische Naturparke, Informativ, Heft 44, Seiten 14-16
Stoiber, H. H. (1971), Naturparke für Oberösterreich, Rechtsgrundlagen, Natur und Landschaftsschutz in Oberöstereich, Band 2
Sokoloff, S. (2003), Wandererlebnis oberösterreichische Schutzgebiete, Seite 213
Klambauer, S. (2010), Geoinformationssysteme bei der Standortplanung von Naturparken, Diplomarbeit Universität für Bodenkultur Wien
Schwarz, M., Limberger, J. & B. Derntl (2011), Naturpark Mühlviertel - Naturschätze erforschen und schützen, Informativ, Heft 63, Seiten 6-7
Grass, V. & B. Mair (2006), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Rechberg 1997 -Endbericht, Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ

Aktualisiert im Dezember 2021

 

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