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GESUCHT: NATURPARKDETEKTIVE

WER HILFT GÜNTER GRÜNSPECHT?


Günter Grünspecht wurde bestohlen. Sein größter Schatz ist weg, das Streuobstwiesen-Kochbuch mit dem Rezept für den allerbesten Ameisenkuchen. Am Tatort findet er allerdings einen mysteriösen Brief. Jetzt braucht er die Hilfe der Naturparkdetektive. Ihnen gelingt es sicher, Spuren und Hinweise zu finden, damit Günter Grünspecht sein Kochbuch wieder bekommt. Natürlich winkt auch ein Finderlohn.



Zuerst müssen sie einmal gefunden werden, die besten Detektive des Naturparks, denn nur echten Profis wird es gelingen, das Rätsel um das verschwundene Kochbuch zu lösen.
Die angehenden Naturpark-Detektive müssen sich einer kurzen Ausbildung und einer Prüfung unterziehen, damit Günter Grünspecht beruhigt sein kann und weiß, dass sein Fall von wirklichen Fachleuten untersucht wird.

Bevor es richtig losgeht, gilt es zuerst den mysteriösen Brief zu entziffern und den Tatort nach Spuren zu untersuchen, um den ersten Hinweis zu finden, der dem Täter und seinem Motiv auf die Spur kommt.

Dann geht sie los die Jagd durch die Streuobstwiesen nach versteckten Hinweisen, die zu kniffligen Rätseln und verzwickten Aufgaben führen! Nur durch den Einsatz aller können sie gelöst werden. Es gelingt hoffentlich, alle notwendigen Hinweise zu sammeln, um herauszufinden, wer das Rezeptbuch entwendet hat und warum und wo es sich derzeit befindet.
Zum Abschluss gibt es natürlich für jeden Detektiv ein Finderlohn für die Mühen! 

Dieses actionreiche Detektivabenteuer entführt in die spannende Welt von Günter Grünspechts Streuobstwiesen. Auf spielerische Weise wird dabei Wissenswertes über die Besonderheiten und die Schutzwürdigkeit des wichtigsten Lebensraumes im Naturpark Obst-Hügel-Land vermittelt, denn mit mehr als 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die hier eine Heimat finden können, zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas.

Vor allem das reiche Nahrungsangebot (Blüten, Blätter, Gräser, Kräuter oder Früchte) lockt die verschiedensten Tiere wie Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten in die Streuobstwiese. Das üppige Vorkommen von Kleinlebewesen ist Lebensgrundlage für viele Vogelarten wie Grünspecht, Star und Wendehals. Auch Hermelin, Igel, Feldhase und andere Säugetiere sind hier zu Hause. Die Baumhöhlen alter Obstbäume sind Brutplatz für Steinkauz und Gartenrotschwanz - wenn sie nicht schon von anderen Lebewesen, wie zum Beispiel Hornissen, besetzt sind.


 

 

DIE TERMINE


DATUM DAUER VERMITTLER/IN TREFFPUNKT ANMELDUNG
Individuelle Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

 

 

DETAILS & INFOS

Preis Fixtermin
Kinder (bis 14 Jahre)
5.00 Euro (p.P.)
Preis Individueller Termin (Gruppen ab 7 Personen)
Kinder (bis 14 Jahre)
Schulklasse
5.00 Euro
5.00 Euro
(p.P.)
(p.P.)
Preis Zusatzinformationen

Preis inkl. Obstsäfte, Kuchen und Streuobstwiesen-Broschüre für jedes Kind;
Vogelposter für jede Schulklasse.

Ermäßigung
10% für OÖ Familienkarte, OÖN-Card, 4youCard, ÖAMTC-Clubkarte, STEYR Shopping Card, Donauregion OÖ
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mind. / max. Teilnehmer
7 / 20
Treffpunkt(e)
4076 St. Marienkirchen an der Polsenz, Kirchenplatz 12 (Mostspitz St. Marienkirchen, Marktplatz, unterhalb der Kirche)
Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Regenschutz, Jause.

Vermittler/innen
Besonderer Hinweis

Gruppengröße: mindestens 7 bis maximal 20 Teilnehmer.

Tipp für Schulklassen, Ferienaktionen & Gruppen: Von Anfang Mai bis Oktober individuell buchbar.

Ersatztermin bei Schlechtwetter möglich!

Dauer: 3 bis 4 Stunden.

Allgemeine Tipps
Zoo Schmiding (4631 Krenglbach, Schmidingerstraße 5)
Web: www.zooschmiding.at

Urlaubsregion Vitalwelt Bad Schallerbach
Web: www.vitalwelt.at
Einkehrtipps
Gasthaus Baumgartner (4076 St. Marienkirchen/P., Westerberg 8)
Web: www.gh-baumgartner.at

Mostheuriger Winkler vlg. Ebner in Eben (4076 St. Marienkirchen, Eben 4)
Web: www.obsthuegelland.at/produkte-betriebe/mostschaenken/mostschaenke-ebner/

Gasthaus "Zum Dorfwirt" (4612 Scharten, Breitenaich 32)
Web: www.dorfwirt-breitenaich.at

Gasthaus Bachleitner (4612 Scharten, Finklham 20)
Web: www.gasthaus-bachleitner.at

Mostheuriger Eigner (4612 Scharten, Finklham 44)
Web: www.obsthuegelland.at/produkte-betriebe/mostschaenken/mostheuriger-eigner/

Jausenstation Beißl (4612 Scharten, Herrnholz 17)
Web: www.beissl.at

 

TREFFPUNKT

 

DOWNLOADS

Gesucht: Naturparkdetektive Die Tour als PDF im Überblick 1,72 MB Download

 

 

KONTAKT & ANMELDUNG

Name
Mag. Siglinde Hollnsteiner
Firma/Organisation/
Verein
Naturpark Obst-Hügel-Land
PLZ
4076
Ort
St. Marienkirchen/P.
Straße
Kirchenplatz 1
Telefon
07249 47112-25

 

 

DEINE NATURVERMITTLER/INNEN

Vermittler Gudrun Fuß

Gudrun Fuß

Vermittler Brigitte Gaisböck

Brigitte Gaisböck

Vermittler Julia Kropfberger

Julia Kropfberger

Vermittler Maria Mach

Maria Mach

Vermittler Regina Roitinger

Regina Roitinger

 

 

DER SCHAUPLATZ

Naturpark Obst-Hügel-Land

Naturpark Obst-Hügel-Land

Der Naturpark Obst-Hügel-Land ist eine von Streuobstwiesen und Obstbaumalleen geprägte Kulturlandschaft in hügeligem Schliergebiet. Hier blieben alte und traditionelle Landschaftsformen in großer Zahl erhalten, die in anderen Regionen Oberösterreichs schon längst verschwunden sind.


Weitere Infos zum Gebiet, Landschaftstyp, Flächen 

Schlier ist eine Bezeichnung für eine schiefrige, blaugraue Gesteinsart. Es handelt sich dabei um schluffigen oder feinsandigen Mergel (kalkhaltiger Ton). In der Form des schluffigen Mergels ist es ein Hauptbestandteil der Molasse, die in den alpinen Tertiärbecken abgelagert wurde. Unter Schluff (auch Silt) versteht man unverfestigte Sedimente (Feinböden) und Sedimentgesteine mit einer Korngröße von 0,002 mm bis 0,063 mm - eine Mittelstellung zwischen dem gröberen Sand und dem feineren Ton.
Die sanft hügelige Landschaft im Naturpark Obst-Hügel-Land lädt zum Wandern, Radfahren, Laufen und Nordic Walken ein. Auf elf Rundwanderwegen (z. B. am Kirschblütenweg) lassen sich alle vier Viertel Oberösterreichs überblicken.
Im Frühling blüht die Region so richtig auf. Die Blüten der vielen alten Obstbäume bieten ein wunderschönes Naturschauspiel. Bodenständige Mostschänken und Gasthäuser machen auch die Pausen zu einem Genuss. Nach oder während einer Wanderung schmecken das Glas Most und die Jause noch besser. Die Rundwege sind durchwegs für Familien mit Kleinkindern geeignet.


Arten (Tiere, Pflanzen) und Lebensräume (Schutzgüter)

Tiere:
viele höhlenbewohnende Vögel, Gartenrotschwanz, Kiebitz, Fledermäuse und Säugetiere sowie für eine Vielzahl von Insektenarten und Wildbienen (der hohe Anteil an alten Mostobstbäumen mit Baumhöhlen als Brut- und Rückzugshabitate spielt hierbei eine bedeutende Rolle), 7 Amphibienarten, Ringelnatter, Blindschleiche;
Pflanzen:
Zweiblättrige Waldhyazinthe, Karthäuser-Nelke, Wiesen-Salbei. Dazu gibt es auch 2 ausführliche Naturraumkartierungen (s. Literaturtipps);
Lebensräume:
Streuobstwiesen, Eichen-Hainbuchenwälder, eschen- und schwarzerlenreiche Bachufergehölze, Bruchweiden, in kleinen Senken treten Schwarzerlen-Sumpfwälder auf;


Erlaubte Eingriffe und Maßnahmen:

Es gelten im Wesentlichen die üblichen für Naturparke festgesetzten Bestimmungen (s. Kategorien Schutzgebiete), darüber hinaus ist die Bewilligungspflicht für bestimmte Anlagen (wie die Schaffung von Fremdenverkehrseinrichtungen, Aussichtswarten, Parkplätzen, Errichtung von Freizeitanlagen u. Ä.) in der Verordnung angeführt.


Verordnung

Gesamte Rechtsvorschrift für V Landschaftsschutzgebiet Naturpark "Obst-Hügel-Land" in Scharten und St. Marienkirchen/P.


Websites, weiterführende Links

Land OÖ, Naturschutzbuch: Naturpark Obst-Hügel-Land
Karte im DORIS anzeigen: Naturpark Obst-Hügel-Land
Website: Naturpark Obst-Hügel-Land
Website: Österreichische Naturparke
Website: Wikipedia


Literaturtipps

Strauch, M. (2005), "Obst-Hügel-Land" - der 2. Naturpark Oberösterreichs, Informativ, Heft 38, Seiten 10-12
Kunisch, J. (2006), Entstehung des Naturparks ObstHügelLand, Informativ, Heft 42, Seiten 12-14
Silber, R. (2006), Obstbaumpflanzenaktion im Naturpark Obst-Hügel-Land, Informativ, Heft 44, Seiten 12-13
Brands, M. (2006), Qualitätskriterien für österreichische Naturparke, Informativ, Heft 44, Seiten 14-16
Kropfberger, J. (2009), Fotowettbewerb "Naturpark Obst-Hügel-Land - eine Reise durch die vier Jahreszeiten, Informativ, Heft 53, Seiten 8-9
Kropfberger, J. (2011), Expedition Streuobstwiese - Naturerlebnisangebot für Schulen rund um das Thema Streuobstwiese im Naturpark Obst-Hügel-Land, Informativ, Heft 61, Seite 8
Kropfberger, J. & R. Silber (2014), Die Vogelwelt des Naturparks Obst-Hügel-Land, Informativ, Heft 73, Seiten 16-18
Steiner, H. (2015), Nature Caching - mit dem GPS hinaus in die Natur, Informativ, Heft 80, Seiten 14-15
Kropfberger, J. & I. Schmotzer, R. Silber (2012), Fledermäuse im Naturpark Obst-Hügel-Land, ÖKO.L, Heft 2, Seiten 3-7
Uhl, H. (2017), Erfolgreiche Schutzmaßnahmen für den Kiebitz in Ackerbaugebieten Oberösterreichs, ÖKO.L, Heft 4, Seiten 11-19
Schramayr, G. et al. (1998), Obstgehölze in der Landschaft, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz
Klambauer, S. (2010), Geoinformationssysteme bei der Standortplanung von Naturparken, Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur Wien
Weißmair, W. (2010), Amphibien und Reptilien im Naturpark Obst-Hügel-Land - Endbericht, Studie i. A. d. Oö. Naturschutzbund
Reiter G., Kropfberger J., Pysarczuk S. & I. Schmotzer (2009) Fledermäuse im Naturpark Obst-Hügel-Land, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz
Feurstein, C. (2008), Die Tier- und Pflanzenwelt der Region Naturpark Obst-Hügel-Land, Informativ, Heft 51, Seite 8
Kropfberger, J. (2009), Neues vom Projekt "Lebensraum Naturpark Obst-Hügel-Land?, Informativ, Heft 54, Seite 7
Schmotzer, I. (2010), Fledermäuse im Naturpark Obst-Hügel-Land - vom nächtlichen Treiben in den Streuobstwiesen, Informativ, Heft 57, Seite 8
Ockermüller, E. (2018), Wildbienen im Obst-Hügel-Land, 96 fliegende Bestäubungshelfer im Naturpark, Obsthügler, Heft 12, Seiten 10-11
Uhl, H. (2018), Kiebitz Bruterfolge dank Schutzmaßnahmen, Obsthügler, Heft 12, Seiten 12-13
Silber, R. (2018), Kamelhalsfliegen in Oberösterreich - Erhebungen u.a. im Naturpark Obst-Hügel-Land, Obsthügler, Heft 12, Seite 13
Geissler, S. & R. Gruber (2011), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung Scharten 2009, Endbericht, Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ
Bock, D., Holzinger, E., Huspeka, J., Ott C., Schmitzberger, I., & B. Thurner (2012), Naturraumkartierung Oberösterreich - Biotopkartierung St. Marienkirchen an der Polsenz 2009, Endbericht, Beiträge zur Biotopkartierung Oberösterreich, Studie i. A. d. Oö. Landesregierung/Abt. Naturschutz - Naturraumkartierung OÖ

Aktualisiert im Dezember 2021